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Lachen erlaubt: Kunst mit Humor

17.12.2007

Stadtlohn Der zweite Akt der neuen Reihe "popart:Stadtlohn", auf den Weg gebracht von der Stadt Stadtlohn in Kooperation mit Kulturpartnern aus der Wirtschaft, fand am Freitagabend im Haus Hakenfort reges Besucherinteresse. Die Ausstellung "Kaugummikugelautomatenmänner" des Berliner Künstlers Peter Torp wurde von Karl-Heinz Stein, Rolf Wähning und Kunsthistoriker Dr. Hans-Jürgen Lecht reck eröffnet.

Stein brachte als stellvertretender Bürgermeister Grußworte mit zur Eröffnung, während Kulturreferent Wähning mit einer Suite von John Cage auf dem Toy Piano als hervorragender Pianist glänzte. Lechtreck, der als Kunsthistoriker die Sommerateliere fachlich begleitet, führte in den Humor der Kunst von Torp ein. Der Künstler bewarb sich für das letzte Sommeratelier, das er nur knapp verfehlte. Torp komme von der Zeichnung, skizzierte Lechtreck das Schaffen des Künstlers. Sein Anliegen sei es, "Weltformen" wie "Anzugmänner" oder "Männer", die den Kaugummiautomaten bedienen, zu schaffen. Wichtig sei dem Künstler das Lachen nicht über, sondern mit seiner Kunst. Gespräche mit dem Künstler brachten weitere Informationen. Aha-Erlebnisse waren das genaue Hinschauen - ob man dran drehen dürfe oder nicht. Die "Männer" aus Papier, die den Druckschalter im Gesicht tragen, durften nicht berührt werden - der "Kaugummikugelautomat" mit Drehknopf war dafür ein Kunstwerk zum Anfassen, das nachdenkliche Heiterkeit auslöste. emk

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