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Mehr Schüler brauchen mehr Essen

Stadtlohn "Wir haben erst mal tief geschluckt, als wir die Kosten gesehen haben, die da auf uns zukamen."

20.12.2007

Freimütig bekannte Stadtlohns Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch, dass die Stadt die Investitionen nicht auf die leichte Schulter nimmt, die mit dem Bau eines neuen Schülerzentrums für die Herta-Lebenstein-Realschule auf sie zukommen. Doch ebenso wenig wollen die Stadtlohner jedoch die Bedürfnisse ignorieren, die sich aus den Veränderungen der Schullandschaft ergeben.

Und die betreffen auch die Realschule: Bereits im März dieses Jahres hatte sie sich an die Stadt gewandt. Ihr Anliegen: Der Anteil des Nachmittagsunterrichts nimmt auch dort zu: "Für die Schüler wird es ab dem nächsten Schuljahr selbstverständlich, bis zu zwei Mal wöchentlich bis 15 Uhr am regulären Unterricht teilnehmen zu müssen."

Wunsch: Erweiterung

Hinzu kämen nachmittags viele Aktivitäten wie AGs. Die Konsequenz daraus: Die Schule bittet darum, das bestehende Schülerzentrum um einen Essraum zu erweitern.

Die Stadtverwaltung zeigte Verständnis dafür. Sie spitzte den Bleistift, rechnete - und sah einen Speisesaal von 73 Quadratmeter Größe als ausreichend an. Der Grund: Auch wenn insgesamt 640 Schüler die Herta-Lebenstein-Realschule besuchen - am Nachmittagsunterricht nehmen niemals alle zugleich teil.

Anbau reicht

Baulich muss die Stadt auch nicht bei Null anfangen: Es reicht ein Anbau an das heutige Schülerzentrum. Kostenpunkt: unter dem Strich 118000 Euro. Da musste auch manches Ausschussmitglied schlucken. Dass aber eine solche Summe aufzubringen ist, liege vor allem daran, dass technische und sanitäre Installation ordentlich zu Buche schlagen. Landesmittel gibt es nicht; die Stadt muss die Ausgabe allein schultern.

Sauer aufgestoßen war einigen Kommunalpolitikern, dass die Verwaltung erst im Dezember mit einem Projekt in die Gremien geht, dass bereits im Frühjahr im Rathaus auf dem Tisch gelegen hatte. "Wir wollten niemanden übergeben. Es ging uns lediglich darum, auch einen ausgereiften Vorschlag vorlegen zu können", erklärte Pettirsch die Planungsphase.

Dass die Schule den neuen Raum braucht, war jedoch unstrittig: Der Ausschuss votierte einstimmig. to

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