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Mehrheit stimmt für Wiederwahl von Pettirsch

13.12.2007

Stadtlohn Stadtlohns Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch ist für weitere acht Jahre in seinem Amt wiedergewählt worden - in geheimer Abstimmung, die von der Opposition beantragt worden war. Die konnte jedoch anscheinend weder ihre Reihen vollständig schließen, um gegen Pettirsch zu stimmen, noch Mitglieder der Mehrheitsfraktion zu einem negativen Votum bewegen. Zumindest legt das Ergebnis nach der Auszählung diesen Schluss nahe, auch wenn bei einer geheimen Wahl das Abstimmungsverhalten des Einzelnen als solches unbekannt bleibt: 20 Stimmen gab es für Pettirsch - 20 Köpfe zählte gestern die CDU-Fraktion samt Bürgermeister. Zehn Stimmen wurden gegen Pettirsch abgegeben sowie eine Enthaltung - für FDP, SPD und UWG befanden sich gestern bei der Abstimmung elf Ratsmitglieder im Saal.

Erfreut

Pettirsch zeigte sich nach der Wahl erfreut über die zumindest mehrheitliche Zustimmung: Er wolle weiter zum Wohle der Stadt tätig sein und seine Arbeit weiterhin engagiert angehen.

Vorangegangen war noch einmal eine Diskussion, wie sie ähnlich bereits im Hauptausschuss stattgefunden hatte. Eben wegen dieses Vorlaufs sah sich Bürgermeister Helmut Könning veranlasst, ausführlich die Verdienste darzustellen, die Pettirsch sich in den rund 16 Jahren seiner bisherigen Amtszeit erworben habe.

Gymnasium

Er verwies auf die vielfältigen Entwicklungen im schulischen Bereich, insbesondere den Aufbau des Stadtlohner Gymnasiums, aber auch auf Pettirschs Engagement für Jugendarbeit, Vereine, Sport und Kultur - und nicht zuletzt auf seine juristische Arbeit für die Stadt: "Er ist immer mit Herzblut dabei." Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Rolf Schneider stellte sich hinter den Ersten Beigeordneten: Er persönlich halte es nicht für fair, wie mit Karlheinz Pettirsch umgegangen werde.

Ihre Zweifel an seiner Eignung erneuerten Otger Harks (SPD) und Karl-Heinz Kaiser (UWG): Harks warf ihm Parteilichkeit und fehlende Bürgernähe vor; Kaiser forderte, die Stelle des Ersten Beigeordneten für Stadtlohn jetzt neu auszuschreiben. Bernd Schöning (FDP) forderte schließlich, das "Gesamttableau" der Stadtspitze zu durchdenken. to

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