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Mehrwertsteuer dämpft

Stadtlohn Der Anstieg der Mehrwertsteuer hat sich bei der Anschaffungsfreudigkeit der Konsumenten offensichtlich negativ ausgewirkt: Der Stadtlohner Möbelhersteller hülsta musste Umsatzeinbußen hinnehmen.

10.01.2008

Geschäftsführer Dr. Bernd Göbel erläuterte gestern die Zahlen für das vergangene Jahr im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

Nach einem überproportionalen Wachstum in den Jahren 2004 bis 2006 von jährlich um acht Prozent sei nun ein leichter Rückgang festzustellen. So habe sich der Umsatz im Jahr 2007 von 297 Millionen Euro auf 284 Millionen Euro verringert, was einem prozentualen Anteil von minus vier Prozent ausmache.

Besonders betroffen sei von der Kaufzurückhaltung der deutsche Markt. International habe hülsta hingegen seinen Wachstumskurs fortsetzen können. Dazu habe auch die auf die entsprechenden Märkte zielende Sortiments- und Marketingstrategie beigetragen.

Den Rückgang in Deutschland führte Göbel auf die Anhebung der Mehrwertsteuer zum Beginn des vergangenen Jahres zurück: Davon sei vor allem der hochwertige Bereich in der Möbelbranche betroffen gewesen.

Kurs fortsetzen

Das Unternehmen werde seinen Kurs der vergangenen Jahre weiter fortsetzen, zeigte sich Göbel optimistisch, dass die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung eher einen einmaligen Effekt darstellen. Konstant gehalten habe hülsta seine Mitarbeiterzahl von derzeit 1470. Kontinuität beweist der Markenmöbelhersteller auch bei der Bedeutung, die er dem Marketing zumisst: Sieben Prozent des Umsatzes wurden in die Marke investiert - anteilig sogar eine leichte Steigerung gegenüber dem Jahr 2006, als 6,9 Prozent des Umsatzes in Werbung und Verkaufsförderung geflossen sind. Erhöht hat hülsta im vergangenen Jahr auch die Investitionen in Sach- und Betriebsmittel: Sie lagen bei 8,5 Millionen Euro und damit um 3,2 Millionen Euro höher als 2006.

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