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Mit Wohlfühl-Faktor

Stadtlohn "Hier ist es cool, zur Schule zu gehen." Ein schöneres Kompliment zur gelungenen Sanierung der Losbergschule als aus Schülermund konnte es kaum geben.

07.12.2007

Dabei wetteiferten die Festgäste am gestrigen Morgen geradezu damit, Lob und Anerkennung in Worte fassen für das, was nach inzwischen fast rund zweijähriger Bauphase den Rahmen für die Feierlichkeit bot: die völlig sanierte und erweiterte Schule, in der lediglich die angenehm großen Zuschnitte der Klassenräume an ihre Wurzeln aus den siebziger Jahren erinnern.

Zahlreiche offizielle Gäste hatten sich in der Aula eingefunden. Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning erinnerte sie an den langen Weg bis zu diesem Tag: Von den "unangenehmen Gerüchen", die im Jahr 2002 zum Thema wurden, über die Gutachten, die die Notwendigkeit der Schadstoffbeseitigung aufzeigten, bis zur Anpassung der Pläne an die Erfordernisse des Betriebs als neue gebundene Ganztagsschule. Sicherlich habe es in der Bauphase einige Unannehmlichkeiten gegeben; nun aber verfüge die Schule über bestens ausgestattete Räume. Mit der Investition von 4,5 Millionen Euro sei die Stadt aus finanzieller Sicht ebenso zufrieden wie mit der Qualität der Ausführung. Auch der Energiebedarf habe durch den Umbau erheblich gesenkt werden können. Im Zuge des Ausbaus zur gebundenen Ganztagsschule stehe als nächster Schritt nun der Bau des Mensagebäudes an.

Architekt Heiner Farwick unterstrich, dass trotz vieler Sachfragen, die es zu klären galt, nicht ein nüchterner Funktionsbau das Ziel gewesen sei: "Wir wollten eine Atmosphäre, in der sich Schüler und Lehrer wohl fühlen können. Das ist auch eine wichtige Voraussetzung für den Lernerfolg."

In ihrem Grußwort bescheinigte Schulrätin Barbara Becker der Losbergschule, seit Jahren eine engagierte pädagogische Arbeit zu leisten. Die gebundene Ganztagsschule eröffne nun neue Chancen individueller Förderung. Grußworte richteten auch Schulpflegschaftsvorsitzende Melanie Bühs und Schülersprecherin Monika Terwitte an die Festgäste. Pfarrer Uwe Weber sprach das Segensgebet, nachdem Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt bedenkenswerte Worte gefunden hatte. to

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