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Nachdenkliches und Spaßiges bei der KFD

Jahreshauptversammlung

STADTLOHN Mit einem gesungenen Frühlingsgruß hat der KFD-Frauenchor am Mittwoch die von vielen hundert Mitgliedern besuchte Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft St. Otger in der Stadtlohner Stadthalle eröffnet.

von Von Susanne Dirking

, 16.04.2010
Nachdenkliches und Spaßiges bei der KFD

<p>In mehrfacher Ausführung gab Wolfgang Petry seine Hits bei den KFD-Frauen zum Besten.

Teamsprecherin Gertrud Obens begrüßte die Gäste, unter ihnen der Pfarrer von St. Otger, Stefan Jürgens, Pfarrer Frank Weilke, Kaplan Dominik Thythara sowie die Vertreterinnen der KFD aus den Nachbargemeinden. "Glauben wecken, Glauben stärken, Hoffnung geben..." hieß es in dem Lied, als Einleitung zum Geistlichen Impuls, den Pastoralreferentin Anne-Marie Eising den Frauen mit auf den Weg gab. Was sind eigentlich die Wurzeln, die unser Leben standfest machen? Wo finden wir Halt, wenn die Lebensentwürfe wie Seifenblasen zerplatzen? Die Antwort lautete: "Jesus Christus ist die Wurzel - er versorgt uns mit dem was wir zum Leben brauchen: mit Liebe; denn ,Gott ist die Liebe'." Um den Glauben im Alltag leben zu können, brauche man Biotope des Glaubens, wie beispielsweise die KFD, denn in ihrem Leitbild stehe: "Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar", was sich in ihrem Engagement für die Schwachen in unserer Gesellschaft deutlich zeige, wie etwa die Solidarität mit behinderten Menschen. Glaubensboten nannte Eising die 86 Bezirksfrauen, ebenso die Handarbeitsgruppe und die Frauen der Kleiderstube, die mit ihren Erlösen soziale Projekte unterstützen.

Lachen ist gesund - dieses Motto nahmen die Powerfrauen des Theaterteams wörtlich; eine Pointe jagte die andere. In deftigem Plattdeutsch kündigte der Hausmeister die Katastrophe "up'd Standesamt" an, wobei der Arztbesuch einer Hypochonderin bei Dr. M. Plate, "morgens fro un owens late", ziemlich glimpflich verlief. Urkomisch und dem Original gut abgeschaut war der Sketch à la Loriot über Freizeitgestaltung. Lisbeth, die an Standfestigkeit und Naivität nicht zu übertreffen war, schlug sämtliche Männer bei der Heiratsvermittlung in die Flucht, dass der Saal vor Lachen tobte. Eine Stilblüte par excellence spielte "Malenchen im Café", für die der Wechsel vom Land in die Stadt zum Problem wurde.

Sonderapplaus gab es beim Auftritt der Waschfrauen, die aus dem Nähkästchen plauderten und ohne Zugabe nicht von der Bühne kamen. Ein umwerfendes Bild bot das Finale mit den Hits von Wolfgang Petry, der gleich mehrfach auf der Bühne stand und als beim Song "Wahnsinn" große und kleine "Teufelchen" zu sehen waren, setzten sie den fulminanten Schlusspunkt unter das dreistündige Programm, das mit riesengroßem Applaus endete.