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Neues Material für das Knie

Stadtlohn Mit einer neuen Operationsmethode will das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn Patienten mit besonderen Knieproblemen helfen.

27.12.2007

Neues Material für das Knie

<p>Dr. Wolfgang Majert setzt auf die neue Operationsmethode, bei der allergische Reaktion vermieden werden sollen.</p>

Etwa 20 Millionen Menschen seien in Deutschland von massiven Verschleißerscheinungen geplagt. Und gut 15 Prozent dieser Patienten reagierten auf Knie-Ersatzmaterial mit überschießenden Reaktionen der Haut, schätzt Dr. Wolfgang Majert, Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn. Eben diesen Patienten könnten die Chirurgen des Hauses helfen, ein Stück Lebensqualität wieder zu erlangen.

Dazu würden die Mediziner eine neue OP-Methode und zirconium-beschichtetes Knie-Ersatzmaterial einsetzen. Benannt sei das neue Verfahren nach dem Zweck des Eingriffs und laute kurz und bündig: Allergieknie-Operation. Damit könnten nun auch Patienten mit Materialunverträglichkeiten die Vorteile von Knie-Ersatzmaterial nutzen.

Die OP-Technik mache nur einen kleinen Hautschnitt nötig, durch den das speziell geformte Implantat mit Hilfe besonderer Instrumente an seinen Bestimmungsort gelange. Muskeln und Bänder würden nicht in Mitleidenschaft gezogen, so dass kaum Blut fließe und die Patienten sehr schnell wieder auf die Beine kämen, betont Majert. Die passgenaue Positionierung des Implantats unterstützten modernste Computersysteme.

So würden die Patienten schnell ins Alltagsleben zurückkehren - besonders, wenn sie schon am Tage nach der Operation die Möglichkeit nutzten, sich von einem Physiotherapeuten individuell beraten zu lassen. Auf diese Weise ende die Patientenbetreuung zumeist nicht mit der Implantat-Einbringung.

Auch Reha-Maßnahmen

Denn Reha-Maßnahmen und fachärztliche Nachbehandlung würden das Profil des Krankenhauses abrunden. "Wir haben uns schon längst zu Gesundheitsmanagern entwickelt", freut sich Günther Schröer, leitender Physiotherapeut der Krankenhaus-Reha.

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