Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Planverfahren gestartet

Debatte im Stadtlohner Rat über die Ansiedlung eines neuen Einkaufszentrums

25.05.2007

Gleichwohl stand unter dem Strich eine klare Beschlusslage, wenn sich auch zahlreiche Enthaltungen - vor allem aus den Reihen von SPD, UWG und FDP - und einige Gegenstimmen fanden: Eingeleitet hat der Rat formell nun die Verfahren, um den Flächennutzungsplan im Bereich Hövel von allgemeinem Wohngebiet in Kerngebiet zu verändern und um einen vorhabenbezogenenen Bebauungsplan aufzustellen. «Bis zum Satzungsbeschluss hat der Rat das Heft in der Hand», betonte Bürgermeister Helmut Könning, dass damit noch keine endgültige Entscheidung gefallen sei. Die soll erst kommen, wenn auch das Einzelhandelsgutachten vorliegt. Daran wolle sich der Investor beteiligen, so Könning. CDU-Fraktionsvorsitzender Rolf Schneider unterstrich, dass alle offene Fragen sich innerhalb des Verfahrens klären ließen: «Jetzt geht es um den grundsätzlichen Willen, einen Ankerbetrieb in die Innenstadt bekommen zu wollen.» Mit Blick auf Konkurrenzsituationen sagte er: «Wir haben keine Legitimation, in den Wettbewerb in der Innenstadt einzugreifen.» Für Ersatz-Parkplätze lasse sich der Busbahnhof überplanen. Keine Mehrheit gab es für den Antrag der UWG. Ihr Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Kaiser hatte gefordert, zunächst die Ergebnisse des Einzelhandelsgutachtens abzuwarten. Die SPD blieb zwar bei ihrer grundsätzlichen Zustimmung aus dem Bauausschuss. Reinhold Dapper wollte jedoch den Aspekt der Beschäftigungsverhältnisse geklärt sehen. Er kündigte zudem einen SPD-Antrag an, jetzt eine Fußgängerzone zu schaffen: «Davon machen wir unsere Zustimmung abhängig.» Die FDP sah einerseits in den Plänen eine Chance für die Stadtentwicklung. Jedoch, so Bernd Schöning, müssten die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehöre auch eine bessere Erlebnisqualität in der Innenstadt. to

Lesen Sie jetzt