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Polizei nimmt Radfahrer unter die Lupe

15.10.2007

Stadtlohn Die Polizei nimmt die Radfahrer in den Blick: In dieser Woche führt sie in Stadtlohn mehrere Kontrollen durch, bei denen sie im Mittelpunkt stehen.

"Im Gebiet der Stadt Stadtlohn wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres neun Radfahrer bei Verkehrsunfällen schwer und 14 weitere leicht verletzt", zeigen die Ordnungshüter die traurige Aktualität des Themas aus. Auffallend sei, dass ein großer Teil der Unfälle durch die Radfahrer zumindest mitverursacht worden sei: "Besonders gefährlich sind das verbotene Linksfahren, das Nichtbeachten der Vorfahrt, das Missachten des Rotlichts und natürlich auch die mangelnde Moral hinsichtlich der Radbeleuchtung."

An Ort und Stelle werden die Polizisten Infomaterial zur Unfalllage aushändigen. Die Beamten werden es bei den Kontrollen aber nicht beim erhobenen Zeigefinger belassen: "Die Erfahrung hat gelehrt, dass eine Änderung zu regelkonformem Verhalten überwiegend nur erreicht werden kann, wenn Verstöße konsequent geahndet werden und Verkehrsteilnehmer immer und überall damit rechnen müssen, bei Verkehrsverstößen aufzufallen."

Nachfolgend werden Verstöße und die dafür vorgesehenen Bußgelder aufgeführt:

Nichtbenutzen eines vorhandenen Radweges: 15 Euro.

Radweg in falscher Richtung befahren: 15 Euro.

Nebeneinander fahren, wenn dadurch andere behindert werden: 15 Euro.

Mit dem Handy auf dem Rad telefonieren: 25 Euro.

Radfahren mit Kopfhörer oder Ohr-Stöpsel (wenn das Gehör beeinträchtigt wird): zehn Euro.

Freihändig fahren: fünf Euro.

Rotlicht missachten in einem schweren Fall (mindestens eine Sekunde rot): 62,50 Euro.

Einbahnstraßenregelung missachten: 15 Euro.

Mangelnde Rücksicht gegenüber Fußgängern auf einem kombinierten Fuß- und Radweg: mindestens zehn Euro.

Defektes Licht, defekte Bremsen, defekte Klingel, fehlende Speichenrückstrahler oder reflektierende Streifen: jeweils zehn Euro.

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