Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schüler lernen Suchtgefahren kennen

St. Anna-Realschule

STADTLOHN Sucht- und Drogenprävention stand sieben Tage für den 7. und 8. Jahrgang der Stadtlohner St.-Anna-Realschule auf dem Stundenplan. Organisiert wurden diese Projekttage von der stellvertretenden Schulleiterin Regina Frenker und dem Biologielehrer Gerhard Schäfer.

29.04.2010
Schüler lernen Suchtgefahren kennen

Simulation eines Alkoholrausches mittels Brille: Über eine Linie geradeaus zu gehen machte den Schülern durchaus Schwierigkeiten.

Damit die jungen Menschen den Weg in die Sucht erst gar nicht einschlagen, hatten sie ehemals Betroffene und Fachleute eingeladen, die aus ihrem Leben berichteten und dadurch aufklärten. Einen spannenden Einstieg bot der Nichtrauchertrainer. Reinhard van Loh machte den Schülern klar, dass Rauchen eine Sucht sei, deren Gefahr allerdings häufig weit unterschätzt werde.

Dass durch mangelndes Selbstwertgefühl und Leistungsdruck Süchte entstehen können, gilt auch für Essstörungen, wie betroffene Referentinnen darstellten. Ein weiterer Vormittag stand unter dem Thema „Vom Medienkonsum zur Mediensucht – der Sog von Online Spielen“. Bernadette Gold berichtete, dass bei rund zwei Prozent der Schüler das Maß der natürlichen Spielfreude längst bedrohlich überschritten ist. Johannes Jötten wählte einen fesselnden Einstieg in seinem Vortrag über die Gefahren von sozialen Netzwerken.   Durch Vorinformationen aus dem Internet konnte er die ihm unbekannten Schüler spontan charakterisieren. Damit bewies er, dass man mit der Preisgabe von persönlichen Informationen sehr vorsichtig sein muss. Nicht zuletzt wegen der Nähe zu den Niederlanden wurde auch die Droge Cannabis in ihrer Wirkung vorgestellt. „Kiffen raubt einem die Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, die Konzentration wird angegriffen und dauerhaft beeinträchtigt und viele Menschen werden davon psychisch krank“, so Amon Barth.

Wegen ihrer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz gehe besonders von der Droge Alkohol eine große Gefahr aus. Die Schüler simulierten mittels Brille einen Rauschzustand und erfuhren so die gefährlichen Auswirkungen der legalen Droge. Abgerundet wurden die Projekttage durch ein Bühnenstück. Beate Albrecht aus Witten führte mit ihrer Gruppe „Theaterspiel“ das Stück „Alkohölle“ auf.