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Schüler nehmen Landtagskandidaten ins Kreuzfeuer

Podiumsdiskussion

STADTLOHN Ob das „Turboabitur“ nur eine Frage der Gewöhnung oder eine bildungspolitische Fehlkonstruktion ist, darauf gab es bei der Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten für die Landtagswahl keine abschließende Antwort. Musste es auch nicht: Schließlich ging es am Montag im Geschwister-Scholl-Gymnasium mehr um Auffassungen.

von Von Thorsten Ohm

, 19.04.2010
Schüler nehmen Landtagskandidaten ins Kreuzfeuer

Stellten sich den Fragen der Schüler (von links): die Kandidaten Dietmar Eisele (Grüne), Stefanie Wiegand (SPD), Bernhard Tenhumberg (CDU) und Karlheinz Busen (FDP).

Bernhard Tenhumberg (CDU), Stefanie Wiegand (SPD), Karlheinz Busen (FDP) und Dietmar Eisele (Grüne) stellten sich in der Aula den Fragen der Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 11 und 12. Rund 200 Schüler hörten zu. Vor allem die Bildungspolitik stand zunächst im Mittelpunkt der Fragerunde. Hat die Hauptschule noch Zukunft? Ebenso routiniert wie engagiert bezogen die Politiker Stellung, plädierten für Verbundschulen und differenziertes Schulsystem (Tenhumberg) oder längeren gemeinsamen Unterricht möglichst bis Klasse zehn (Wiegand), für Gemeinschaftsschulen mit allen Abschlussmöglichkeiten (Eisele) oder für die individuelle Förderung im gegliederten System (Busen).

Der Auftakt war gemacht und damit zugleich ein lebhaftes Spiel von Fragen und Antworten eröffnet: Das zielte auf die Meinung der Kandidaten zum „G8“-Abitur ebenso wie zu türkischen Gymnasien in Deutschland, fragte nach dem Sinn oder Unsinn der föderalen Struktur der Bildungspolitik.