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Seniorenunion gewinnt Einblick in Thüringen

25.10.2007

Stadtlohn Nach Thüringen führte kürzlich eine Studienfahrt der Seniorenunion Stadtlohn. Die damit verbundene Seminararbeit unter der Leitung von Thea Robert und Gerd Hilbing vom Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk begann mit einer Einführung in die Thematik. Der Dienstag war der Stadt Erfurt, ihrer historischen und aktuellen Bedeutung, ihrer Entwicklung nach der Wende sowie ihrer Funktion als Landeshauptstadt Thüringens gewidmet.

Zunächst besuchte die Gruppe den Thüringer Landtag. Dabei wurden das Fraktionsgebäude, das Verwaltungshochhaus, der alte und der neue Plenarsaal vorgestellt. Im neuen Plenarsaal erfuhr die Gruppe die politische Zusammensetzung der Fraktionen. Dabei stellt die CDU-Fraktion mit der absoluten Mehrheit 45 Sitze, die Fraktion "DIE Linke/PDS" 28 Abgeordnete und die SPD insgesamt 15 Mitglieder im Landtag.

In einer einstündigen Diskussion stellten sich alle Fraktionen den Fragen der Teilnehmer über aktuelle Themen der Landespolitik. Bei der sich am Nachmittag anschließenden Stadtführung wurde den Seminarteilnehmern vor Augen geführt, welche gigantischen Sanierungsaufgaben nach der Wende bewältigt wurden und was mit den Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt für den "Aufbau Ost" bewirkt wurde. Teilnehmer, die früher schon einmal in Erfurt gewesen wa-ren, staunten über die Fortschritte in der Entwicklung bei der Stadtsanierung und Gewerbeansiedlung. Eine Besichtigung der städtischen Sehenswürdigkeiten, so die 120 Meter lange bebaute und bewohnte Krämerbrücke, die Altstadt und Anger, rundeten das Tagesprogramm ab.

Der Mittwoch führte die Seminargruppe zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald und nach Weimar. Der Rundgang durch das KZ Buchenwald löste bei allen Teilnehmern betroffenes Schweigen und tiefe Erschütterung aus.

Besonders beeindruckend waren für die Teilnehmer auch die Ausführungen der jungen Historiker über die Entwicklung des KZ Buchenwald nach 1945 unter der sowjetischen Besatzung und dem DDR-Regime.

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