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"Sommernachtstraum" lebt

26.10.2007

Stadtlohn/Ahaus Exakt 164 Jahre und sechs Tage nach der Uraufführung des Bühnenstücks "Ein Sommernachtstraum" von Felix-Mendelssohn-Bartholdy und acht Jahre nach der Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks, 1595/96 geschrieben von William Shakespeare, sorgte das Streicherensemble II der Musikschulen Ahaus und Stadtlohn für erneute Aufmerksamkeit für das Werk. Die Konzertaula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stadtlohn war jetzt Spielort der Aufführung und Demonstration der stetigen Reifung der jungen Musiker.

Das Streicherensemble I hatte den etwas älteren Musikern den Weg geebnet mit der "Eurovisionshymne" und dem Menuett und Trio von Woodhouse. Birgit Woltering, Leiterin des Konzerts und hervorragende Mitspielerin am Flügel, begann im Januar mit den Schülern mit den Vorbereitungen für den "Sommernachtstraum". Die erste, viel beklatschte Aufführung gelang ihnen beim Gemeinde- und Musikschulfest im Sommer. Die zweite Aufführung in Stadtlohn wurde ebenso mit sehr viel Beifall honoriert. Konzentriert und hochmotiviert spielten die 25 jungen Musiker im Alter von 13 bis 17 Jahren die Kompositionen, die von Gerhard Buchner für moderne Streicherensembles bearbeitet wurden. Drei Sprecher schlüpften szenisch in die Rollen von Oberon, König der Elfen (Constantin Braun), Titania, Königin der Elfen (Tabea Braun) und in die des Elfen Puck (Theresa Groten). Inhalt des Stückes ist eine antike Komödie um ein ein Intrigenspiel von Liebenden, bis sie den richtigen Partner heiraten können. Demetrius und Helena sowie Lysander und Egeus finden als Brautpaar am Schluss zueinander.

Nach dem Vorspiel und dem Scherzetto begeisterten die Sängerinnen Henrike Bergerbusch (Sopran) und Mareike Mels (Mezzosopran) mit dem "Lied der Elfen". Den "Auftritt der Rüpel" bewältigte das Ensemble genauso virtuos wie später den Hochzeitsmarsch, der heute zum Standardprogramm jeder Trauung gehört. emk

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