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Stadt schafft neuen Platz für Betriebe

Planänderungen Thema im Ausschuss

24.05.2007

Dafür erforderlich: ein neuer Flächennutzungsplan und im Gefolge auch ein neuer Bebauungsplan. Ein aufwändiges Verfahren, bei dem auch zahlreiche Institutionen anzuhören sind. Dabei kommt es nicht selten zu unterschiedlichen Bewertungen - manchmal sogar in einer Behörde, wenn dort zwei grundverschiedene Abteilungen ihre Stellungnahmen dazu abgeben. Dass am Ende alles unter einen Hut passte, dazu waren auch Abstimmungsgespräche nötig - und Kompromisse. Zum Beispiel in Sachen Umwelt: So gilt planerisch künftig eine Wallhecke am Nordrand des künftigen Gewerbegebiets als Wald, was Auswirkungen auf die erforderlichen Abstände zur Bebauung hat. Planerisch festgeschrieben werden müssen darüber hinaus auch alle weiteren Veränderungen: Die «Fläche für die Landwirtschaft» verwandelt sich so teils in «gewerbliche Baufläche», teils in «Grünfläche» - wobei diese näher festgeschrieben wurde als «Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft». Neu findet sich nun auch das Regenrückhaltebecken in den Planungsunterlagen, und es ist etwas daraus verschwunden - und das hat die Planung eines Gewerbegebiets an dieser Stelle überhaupt erst möglich gemacht: Die Pläne für eine 110 Kilovolt-Überlandleitung haben sich inzwischen erledigt. Den ökologischen Belangen haben die Planer bei der Ausgestaltung des Gebiets besonders Rechnung getragen - und das wohl nicht zuletzt mit Blick auf die Anregungen von Institutionen wie der Unteren Landschaftsbehörde: So soll der Zaun zwischen Regenrückhaltebecken und Gewerbeflächen so angeordnet sein, dass dort ein auf einem zehn Meter breiten Streifen noch Laubgehölze angepflanzt werden können. Zusätzliche Eingrünungsmaßnahmen an der Südostseite sollen einen ökologischen Puffer zur Garverts Mähre schaffen, zugleich wird damit auch eine bessere landschaftliche Einbindung erreicht. to www.stadtlohn.de

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