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Statt zu bezahlen, Geld behalten

26.08.2007

Stadtlohn Vom Tatvorwurf des Betruges sprach das Amtsgericht in Ahaus einen 32-Jährigen aus Stadtlohn frei. Ihm konnte juristisch kein Betrug nachgewiesen werden, da er zum Zeitpunkt der Bestellung der Ware in der Lage war, sie auch zu bezahlen und nicht die Absicht hatte, zu betrügen.

Der Mann hatte am 28. August 2006 für einen guten Bekannten Werkzeug im Wert von 197 Euro zu günstigen Konditionen bestellt. Er nahm die Ware von der Firma in Empfang, übergab sie seinem Bekannten und erhielt sofort das Geld von ihm. Der 32-Jährige hatte geplant, nach Eintreffen der Rechnung der Firma das Werkzeug zu bezahlen.

Die Rechnung verzögerte sich aber, so dass der Mann das vom Bekannten erhaltene Geld für sich selbst verbrauchte. Der Rechnungsbetrag ist bis heute noch offen.

Der Richter gab dem 32-Jährigen den Rat mit auf den Weg, die Rechnung schnell zu begleichen, sonst bekomme er Probleme. Er habe Geld, das ihm nicht gehörte, für eigene Zwecke verwendet und damit eine Untreue oder Unterschlagung begangen, die allerdings nicht angeklagt gewesen sei, da sein Bekannter keine Strafanzeige erstattet habe. ek

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