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Unfallfahrer muss warten

12.08.2007

Stadtlohn Dass man am Unfallort eine angemessene Zeit warten muss oder die Polizei verständigt werden soll, das wurde einer 53-jährigen Frau beim Amtsgericht in Ahaus unmissverständlich klargemacht. Beim Einparken auf dem Parkplatz eines Supermarktes am 18. April hatte die 53-Jährige einen anderen PKW beschädigt. Ein Mann machte sie darauf aufmerksam, auf den Fahrer des beschädigten Fahrzeuges warten zu müssen. Die Frau ging nach eigenen Angaben in das Geschäft und versuchte, durch Befragen von Kunden den Fahrzeugbesitzer zu ermitteln. Als das nicht gelang, fuhr sie heim. Der PKW-Fahrer des defekten Fahrzeuges bemerkte zunächst nichts von dem Schaden. Erst als ihn abends die Polizei aufsuchte, sah er die eingedrückte Beifahrertür, die ausgewechselt werden musste, was fast 2000 Euro kostete. Die 53-Jährige hatte Einspruch gegen einen an sie ergangenen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 30 Euro und einem Fahrverbot von drei Monaten sowie 30 Euro Geldbuße wegen der Ordnungswidrigkeit eing elegt. Sie zog ihn nach Rücksprache mit ihrem Verteidiger zurück, als sich abzeichnete, dass sie in der Verhandlung nicht besser wegkommen würde. ek

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