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Viele wollten mitlaufen

Besondere Aktion für das Stadtlohner Hospiz ein voller Erfolg

31.05.2007

Wie eine Mischung aus Bundejugendspielen und Volksfest mutete der Auftakt zum Spendenlauf für das Stadtlohner Hospiz am vergangenen Mittwoch an. «Zuerst hatten wir gedacht, dass wir den Lauf nur für uns selbst veranstalten», erklärt die Hospizleiterin Henrika Greving und fügt strahlend hinzu: «Die Resonanz, die wir hier nun haben, hätten wir uns nicht träumen lassen.» Mitlaufen konnte dabei jeder, der Lust dazu hatte. Neben Kollegen, Ärzten aus dem Krankenhaus Maria Hilf waren viele engagierte Hobbysportler dabei. Besonders die Kinder der Abteilung Leichtathletik vom SuS Stadtlohn waren zahlreich gekommen und sorgten mit ihrer Sorglosigkeit für Freude. Ahnungslos, wofür sie laufen, waren sie indes nicht. «Pfarrer Weber hat den Kindern im Vorfeld auch erklärt, was wir hier machen», so Greving. Die Stimmung hat das offenbar nicht beeinflusst. Lachen war neben dem Laufen die Handlung des Tages: «Für eine richtig gute Sache», so einer der Sportler. Der Meinung ist auch Paul Perlick, der mit seinem Akkordeon für Stimmung sorgt und jedem Läufer, der wieder am Hospiz an- oder vorbeikommt, schwungvoll ein Ständchen bringt. «Meine Frau war hier Gast, bevor sie gestorben ist», erklärt der 86-jährige, dem sein Alter nicht anzumerken ist. Die Betreuung erfüllt ihn noch heute mit Hochachtung: «Das werde ich nie vergessen, was die hier geleistet haben.» Ähnlich sieht das sein Sohn, der es sich deswegen auch nicht nehmen ließ, für den Spendenlauf aus Stuttgart anzureisen. Wer die Runde von fünf Kilometern Länge hinter sich gebracht hatte, konnte entweder noch eine hintendran hängen, an den Tischen vor dem Hospiz etwas trinken oder Obst essen. Alles ging dank vieler fleißiger Hände problemlos und heiter vonstatten. «Mein besonderer Dank gilt den ganzen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für diesen Tag wirklich keine Mühe gescheut haben», erklärt Greving dankbar und ein bisschen ergriffen. fin

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