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Knutschkugel trifft Lok

Isetta-Treffen macht Station in Stadtlohn

Das BMW-Isetta-Treffen fand in diesem Jahr im Münsterland statt. Es war das 32. seiner Art und machte an Pfingsten auch in Stadtlohn Halt.

Stadtlohn

, 22.05.2018
Knutschkugel trifft Lok

Zwei Isettas parken vor der Dampflok am WLE-Eisenbahnmuseum in Stadtlohn. Foto: Raphael Kampshoff

Eine farbenträchtige Kolonne kleiner Knutschkugeln, wie die Isettas liebevoll genannt werden, machte am Sonntag einen Zwischenstopp beim Eisenbahnmuseum in Stadtlohn. Dort wurden sie schon von 30 interessierten Personen hoffnungsvoll erwartet.

Jedes Jahr an Pfingsten trifft sich die Interessengemeinschaft-Isetta-Ost an einem anderen Ort. In diesem Jahr schlugen die Oldtimerfans ihr Lager beim Landhotel Hermannshöhe in Legden auf. Gegründet wurde die Interessensgemeinschaft noch in der damaligen DDR, hauptsächlich um gemeinsam Ersatzteile zu organisieren und sich gegenseitig bei der Reparatur der Fahrzeuge zu unterstützen.

„In den Klub kommt man nur auf Einladung, man kann nicht sich nicht selbst dort bewerben“ sagte der Organisator des Treffens, Andreas Umlauf aus Billerbeck. „Wir wollen ein kleiner Kreis bleiben, weil solche Veranstaltungen mit 150 Leuten gar nicht durchführbar wären. Wir sind wie eine kleine Familie.“

Anreise aus Süddeutschland

Eine der weitesten Anreisen hatte Helmut Knobloch aus dem Raum Augsburg. Seit 1991 gehört er der Interessengemeinschaft an. Die 660 Kilometer ins Münsterland fuhr er aber nicht mit der Isetta selbst, sondern nahm diese auf einen, extra für sein Schmuckstück angefertigten, Anhänger mit. „Zeitlich war dies nicht anders möglich. Mit der Isetta wäre ich mit Hin- und Rückfahrt zwei Tage länger unterwegs gewesen.“ Auf seine Zuneigung zur Isetta angesprochen lobt er aber auch die Zuverlässigkeit des Autos, mit dem er schon rund 53.000 Kilometer hinter sich gebracht hat.

„Die Isetta ist von der Form und Konstruktion einfach einzigartig, überall begegnen einem nur freundliche und offene Menschen, wenn man mit dem Auto vorgefahren kommt. Sie ist einfach anders als andere Fahrzeuge“, sagt Helmut Knobloch. 200 Kilometer war die Kolone am Wochenende durchs Münsterland unterwegs. Ein Höhepunkt war die Fahrt durch Münsters Innenstadt.

Nach der Kaffeepause am Eisenbahnmuseum, wo viele der Isetta-Fahrer auch eine Führung von Heinz Garwer in Anspruch nahmen, ging es zurück zur Abschlussveranstaltung nach Legden. Mit der Übergabe des „Pannenpokals“ für den Fahrer mit der größten Panne am Wochenende und des Wanderpokals, der vom aktuellen Veranstalter an den nächsten übergeben wird, endete das Isetta-Treffen.