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Zu viel Alkohol im Blut

17.10.2007

Stadtlohn Mit einem Alkoholspiegel von 2,3 Promille rammte am 9. Mai dieses Jahres ein 29-jähriger PKW-Fahrer aus Stadtlohn in Wenningfeld ein anderes Fahrzeug und fuhr, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, unbeirrt weiter. Der Fahrer des beschädigten Autos folgte ihm und ließ ihn bis zu seiner Wohnung nicht aus den Augen, wo er ihn zur Rede stellte. Er informierte die Polizei, trotz Drohungen des 29-Jährigen, der die Sache mit einer Geldzahlung regeln wollte. Er hatte bei dem Unfall eine Schulterprellung davongetragen und konnte eine Woche nicht arbeiten.

Das Amtsgericht in Ahaus verurteilte den 29-Jährigen zur Tatzeit volltrunkenen Mann wegen fahrlässigen Vollrausches zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu fünf Euro. Der Richter orientierte sich bei der Tagessatzhöhe an das derzeitige niedrige Einkommen des Angeklagten. Der konnte sich in der Hauptverhandlung an den Unfall nicht mehr erinnern. Seine Erinnerung setzte erst am nächsten Morgen in der Ausnüchterungszelle der Polizei in Ahaus wieder ein. Die Geschehnisse am Nachmittag und der abendliche Unfall waren aus seinem Gedächtnis verschwunden. Zeugen schilderten drei verschiedene Varianten seiner Alkoholisierung. Der Angeklagte hatte eine Flasche 40-prozentigen Schnapses am Unfalltag in sich hinein gekippt. Der Schaden am Fremdfahrzeug belief sich auf 800 Euro. ek

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