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i-Männchen verteilen sich auf Schulen

Stadtlohn Die vier verbleibenden Grundschulen in Stadtlohn können für das Schuljahr 2008/09 mit gleichmäßigen Schülerströmen rechnen - auch nach dem Wegfall der Schulbezirke.

12.12.2007

"Wir waren doch sehr gespannt, wie sich diese Gesetzesänderung auf das Wahlverhalten der Eltern auswirken würde", berichtete Marion Buster vom Schulamt der Stadt am Dienstagabend im Schulausschuss. Erstklässler können nun in jeder Grundschule der Stadt angemeldet werden - unabhängig davon, wo sie wohnen. Und es besteht nun ein Anspruch, dass das Kind auch in die nächstgelegene Grundschule Aufnahme findet.

Damit fällt ein wichtiges Steuerungsinstrument der Kommune fort: Durch die Einteilung in Schulbezirke war es möglich, dafür zu sorgen, dass jede Grundschule einen passenden Anteil des neuen i-Männchen-Jahrgangs abbekam.

Genaue Entfernung

Eine der umfangreichsten Aufgaben, die sich die Stadtverwaltung stellte: Für mehr als 6000 Wohnhäuser wurde die exakte Entfernung zur nächsten Grundschule bestimmt. "Damit verfügen wir jetzt über einen Datenbestand, der uns auch in den nächsten Jahren nützt." Nach der Phase der Anmeldungen der Erstklässler galt es, Bilanz zu ziehen. Dabei habe sich gezeigt, dass - abgesehen von einigen Schwankungen nach oben oder unten - die Ergebnisse für die einzelnen Schulen bereits verhältnismäßig nahe an der aus Sicht der Stadt wünschenswertesten Verteilung lagen.

Kapazitäten

Formell gilt als Kapazität die Fliednerschule als zweieinhalbzügig, die Gescher-Dyk-Schule sowie die Hilgenbergschule als dreizügig und die Hordtschule als zweizügig. Im Ergebnis werden zum Schuljahr 2007/2008 58 Erstklässler ihre schulische Laufbahn an der Fliednerschule beginnen, 62 an der Gescher-Dyk-Schule, 69 an der Hilgenbergschule und 51 an der Hordtschule.

Damit kommt Stadtlohn auf nunmehr 240 Schulanfänger im nächsten Jahr. Das stellt einen deutlichen Rückgang gegenüber den Zahlen dar, die noch vor dieses Jahr gelten: Zum Schuljahresbeginn 200/2008 drückten 275 i-Männchen zum ersten Mal die Schulbank in einer der Stadtlohner Grundschulen. Diese Entwicklung dürfte weiter anhalten; das hatte Marion Busert bereits im August deutlich gemacht, als sie die mittelfristige Entwicklung der Schülerzahlen auf der basis der Geburtenstatistik im Schulausschuss darlegte. to

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