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Stadtmeisterschaft 2007: Der Geheimfavorit feiert

LÜNEN Das Team galt als Geheimfavorit - und hat sich durchgesetzt. Die besten Hallenfußballer, die filigransten Ballstreichler der Stadt vielleicht sogar, spielen beim ATC Brambauer. Der Underdog schlug im Endspiel den Verbandsligisten Lüner SV. Das andere klassenhöchste Team musste sich mit Rang drei begnügen.

von Von Marco Winkler

, 05.01.2008

Das Endspiel

Lüner SV - ATC Brambauer 2:3 (1:2) - In einem packenden Endspiel setzte sich der ATC verdient durch. Nach verhaltenem Beginn brachte Dominik Hanke den favorisierten LSV schnell in Führung. Kurze Zeit später verpasste Osman Okumus den Ausgleich. Doch er musste nicht lange wegen der Gelegenheit traurig sein. Schließlich legte er durch einen Eckball für Bayram Eser den Ausgleich auf.

Danach hatte Murat Aksoy die Führung auf dem Fuß, doch Matthias Szczygiel parierte. Der LSV-Keeper musste sich aber kurz darauf Eser geschlagen geben, der den Geheimfavoriten in Führung brachte.

In der zweiten Halbzeit gelang Akin Bayrakli mit dem 3:1 die Vorentscheidung. Erst danach war der LSV wieder im Spiel. Doch ATC-Keeper Alisan Gaplan verhinderte den Anschluss, als er eine Bogenlampe vor Thorsten Heinze wegfaustete. Das Tor von Simon Madanoglu kam schließlich zu spät.

Spiel um Platz 3

BV Brambauer - SV Preußen 8:6 (4:4, 1:2) n. N. - In einem offenen Schlagabtausch machten die beiden Vorjahresfinalisten den dritten Platz untereinander aus. Hamza Berro brachte den SVP durch einen abgefälschten Schuss in Führung. Nach der Berührung von Tobias Retzlaff war Torwart Mehmet Elikalfa machtlos. Dem Ausgleich mit einem Gewaltschuss von Robert Podeschwa folgte sofort die erneute Horstmarer Führung durch Benjamin Fasse.

Nach der Pause waren die Preußen wenige Minuten unsortiert. Dies nutzte Brambauer eiskalt aus. Retzlaff glich mit einem abgefälschten Schuss aus, Nitsche schob zum 3:2 ein. Nach dem 4:2 durch Elvedin Joldic schien die Sache erledigt zu sein. Tim Heptner machte es mit dem 3:4 noch einmal spannend. Zunächst konnte Elikalfa noch gegen Berro retten, doch nach einem Eckball gelang Tim Holz noch der Ausgleich.

Im Neunmeterschießen war Elikalfa dann der Held des Tages. Er parierte gegen Michael Steinhofer und Berro. Beim BVB zeigte nur Christopher Sprick Nerven und verzog. Nitsche, Retzlaff, Weis und Podeschwa verwandelten sicher zum dritten Platz des BVB.