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Stadtmeisterschaft: Vorfreude - auch ohne Bande

CASTROP-RAUXEL Vorfreude herrscht unter den Castrop-Rauxeler Fußballtrainern vor dem Beginn der Stadtmeisterschaft am Sonntag (23. Dezember) in der Europahalle. Erstmals auf Kunstrasen und ohne Bande müssen die Spieler bei der 25. Auflage des Titelkampfes in der Europahalle ihr Können unter Beweis stellen.

von Von Moritz Süß

, 21.12.2007

Toni Kotziampassis, der Spielertrainer des SuS Merklinde (Kreisliga A), hätte gerne vier Banden gesehen: "Wenn man schon in der Halle spielt sollten auch Banden vorhanden sein. Das Spiel muss bestimmt oft unterbrochen werden, da der Ball oft ins Aus gehen wird."

Dennoch sei das "Event" im Allgemeinen eine "ganz gute Sache", insbesondere durch den Kunstrasen, betonte Kotziampassis: "Kunstrasen ist besser als Pakett". Mit TuS Henrichenburg, SG Castrop und den Sportfreunden Habinghorst zusammen in der Gruppe A, denkt Kotziampassis eher an den Spassfaktor, als ans gewinnen: "Wir machen uns da keinen Druck und konzentrieren uns eher auf die Meisterschaft."

"Ohne Banden ist kein schnelles Spiel möglich"

Dagegen will TuS-Coach Thomas Knüfer, das Turnier nicht so einfach auf die leichte Schulter nehmen: "Wir gehen mit Ernst ran und wollen weiterkommen. Aber das kommt auf die Tagesform der Spieler an." Ähnlich wie Kotziampassis, kann sich auch Knüfer das Turnier nicht wirkliche ohne Banden vorstellen: "Ohne Banden ist kein schnelles Spiel möglich." Dennoch scheint ihm ebenfalls der Kunstrasen als vorteilhaft zu erscheinen: "Auf Kunstrasen ist auf jeden Fall besser zu spielen als auf Turnboden."

Auch die Trainer der Gruppe B scheinen sich meist mit dem neuen Austragungsort anfreunden zu können. Insbesondere Wacker-Coach Uwe Esser: "Es ist mal was neues auf Kunstrasen in der Halle zu spielen. Dass wir keine Banden zur Verfügung haben ist auch nicht wirklich schlimm. Sonst hatten wir auch nur eine Bande. Und auf dem Feld schaffen wir es auch ohne."

Mit mehreren Ausfällen, darunter Jan Nöthe, Lars Otto, Dennis Haseke und Sven Stüppers (angeschlagen), hofft Esser dennoch auf ein besseres Ergebnis als im letzten Jahr: "Letztes Jahr sind wir schon in der Vorrunde rausgeflogen. Wir haben eine schwere Gruppe, dennoch bin ich guter Dinge, dass wir gut abschneiden können."

 Diesmal wird es der SV Wacker Obercastrop mit Eintracht Ickern, SV Yeni Genclik und der Spvg Schwerin zu tun haben.

"Die anderen ein wenig ärgern"

Als "absoluten Außenseiter" sieht sich dagegen Eintracht-Coach Thomas Höfener : "Ich hoffe wir können die anderen ein wenig ärgern und ein paar Tore erzielen um uns vielleicht aus der Affäre ziehen zu können."

Dennoch sieht er das Spiel ohne Bande eher als einen Vorteil für seine Spieler: "Die Bande ist immer eine gefährliche Sache. Nun kann man den Ball auch mal ins Aus und somit auf Zeit spielen, wodurch wir vielleicht einen kleinen Vorteil haben." Auch der Kunstrasen könnte sich eventuell als vorteilhaft erweisen. Dies könne man nach Aussage von Höfener, jedoch erst nach dem Turnier genau sagen.

DIE SPIELE AM SONNTAG (23. DEZEMBER)Gruppe A: TuS Henrichenburg, SG Castrop, SF Habinghorst, SuS Merklinde.Gruppe B: Wacker Obercastrop, Eintracht Ickern, SV Yeni Genclik, Spvg Schwerin. (A) TuS Hen´burg - SG Castrop  (12.00 Uhr) (A) SF H´horst - SuS Merklinde (12.25 Uhr) (B) W. O´castrop - Eintr. Ickern  (12.50 Uhr) (B) SV Yeni - Spvg Schwerin  (13.15 Uhr) (A) TuS Hen´burg - SF H´horst  (14.05 Uhr) (A) SG Castrop - SuS Merklinde  (14.30 Uhr) (B) W. O´castrop - SV Yeni  (14.55 Uhr) (B) Eintr. Ickern - Spvg Schwerin  (15.20 Uhr) (A) TuS Hen´burg - SuS Merklinde  (16.10 Uhr) (A) SG Castrop - SF H´horst  (16.35 Uhr) (B) W. O´castrop - Spvg Schwerin  (16.55 Uhr) (B) Eintr. Ickern - SV Yeni  (17.20 Uhr)

 

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