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Stahlträger zu kurz: Baupanne an der Mülheimer Thyssenbrücke

Mülheim an der Ruhr. Zu kurze Stahlträger haben bei dem Bau der neuen Mülheimer Thyssenbrücke für eine Baupanne gesorgt. Nach Angaben der Stadt Mülheim sind 31 Stahlträger zwischen fünf bis sieben Zentimeter zu kurz. Diese verlaufen über den Gleisen für den Güterverkehr von Mannesmann.

Die Gleise der Deutschen Bahn sind nicht betroffen, dort wurden die ebenfalls 31 Stahlträger bereits in den Osterferien erfolgreich verbaut - und passten, wie die Stadt Mülheim und die Deutsche Bahn bestätigten.

Der zweite Bauabschnitt über den Gleisen des Güterverkehrs sollte ursprünglich an den ersten Teil der neuen Brücke angeschlossen werden. Noch sei jedoch unklar, ob in der Planung oder in der Fertigung der jeweils zwölf Tonnen schweren Stahlträger ein Fehler unterlaufen sei. Somit ist auch unklar, wer die Kostensteigerung übernimmt. „Wir bauen an der Stelle nicht weiter. Das dient der Beweissicherung“, sagte Volker Wiebels, Pressesprecher der Stadt Mülheim. Zu einem kompletten Baustopp würde es aber nicht kommen, auch der Güterverkehr könne normal weiterlaufen.

Die alte Thyssenbrücke, nur wenige Meter von der neuen entfernt, soll nach Angaben der Stadt Mülheim zwischen dem 13. und dem 28. Oktober abgerissen werden. „Nach jetzigem Stand geht es in der Planung so weiter wie bisher“, sagte Wiebels. Dass die über 100 Jahre alte Brücke aber auch länger stehen bleiben kann, schließt Wiebels nicht aus. Andernfalls könnte es zu erheblichen Problemen für Autofahrer auf der Strecke zwischen Mülheim und Oberhausen kommen.

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