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Starker Umsatz-Dämpfer für Hülsta

STADTLOHN Einen in dieser Höhe unerwarteten Dämpfer bescherte die Erhöhung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr dem Stadtlohner Möbelhersteller hülsta: Er hat einen Umsatzrückgang um vier Prozent auf 284 Millionen Euro zu verzeichnen.

„Wir haben nach einigen Jahren starken Wachstums zwar mit einer Kaufzurückhaltung gerechnet“, bilanzierte am Donnerstag hülsta-Geschäftsführer Dr. Bernd Göbel. Doch sei von der Kaufzurückhaltung das Hochwertsegment besonders betroffen gewesen, dem hülsta angehört. Noch zum Ende des Jahres 2006 habe die drohende Mehrwertsteuererhöhung zu vielen vorgezogenen Käufen geführt – der umgekehrte Effekt folgte prompt.

Steigerung in internationalen Märkten

Anders hingegen habe sich das Geschäft außerhalb der Landesgrenzen entwickelt: „In den internationalen Märkten konnten wir uns wie in den Vorjahren steigern.“

Das sieht hülsta auch als einen Beleg dafür, an seiner grundsätzlichen Ausrichtung festzuhalten: Die Stadtlohner setzen auf zeitloses Design, hohen Nutzwert und qualitativ hochwertige Verarbeitung. „Langfristig geht der Trend der Verbraucher weiter dorthin“, beurteilt Göbel die Entwicklung.

"Der bekannteste Möbelhersteller"

Ganz bewusst also will der Hersteller seinem Image treu bleiben – in einer Branche, die mehrheitlich von No-Name-Produkten geprägt ist: „Wir pflegen hülsta als Marke. Allein im vergangenen Jahr haben wir sieben Prozent unseres Umsatzes ins Marketing gesteckt.“ Diese Strategie trage auch international inzwischen Früchte: „Marktforscher bescheinigen uns, nicht nur in Deutschland, sondern in vielen westeuropäischen Ländern der bekannteste Möbelhersteller zu sein.“

Produktionsstandort des Unternehmens mit seinen heute 1470 Mitarbeitern soll in jedem Fall Deutschland bleiben – im Gegensatz zu anderen Herstellern: „Dazu bekennen wir uns.“

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