Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Steinmeier beendet Asienreise

Ho-Chi-Minh-Stadt (dpa) Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat zum Abschluss seiner Südostasienreise die südvietnamesische Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) besucht. Dabei besichtigte er zunächst einen Großmarkt der deutschen Handelskette Metro.

Steinmeier beendet Asienreise

Bundesaußenminister Steinmeier besucht in Ho-Chi-Minh-Stadt einen Metro-Markt.

Diese betreibt in Vietnam acht Märkte und hat seit 2002 rund 140 Millionen Euro in dem Land investiert. Das Unternehmen beschäftigt in Vietnam 3000 Mitarbeiter und arbeitet unter anderem mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) an der Fort- und Weiterbildung von Fischern und Landwirten. In den vergangenen Jahren seien auf diesem Weg 17 000 Zulieferer fortgebildet worden, sagte der zuständige Metro-Geschäftsführer Uwe Hoelzer.

In Ho-Chi-Minh-Stadt mit etwa neun Millionen Einwohnern soll ein Stadtbahn-Projekt realisiert werden, bei dem Siemens gute Chancen auf Aufträge hat. Die Bundesregierung unterstützt das rund 800-Millionen-Euro-Vorhaben mit Zuschüssen in Höhe von 86 Millionen Euro. In der Stadt nimmt im Herbst dieses Jahres die Deutsch-Vietnamesische Universität ihren Betrieb auf. Bis 2015 rechnet die vietnamesische Seite mit bis zu 5000 Studenten an der Hochschule. Steinmeier traf in Saigon auch Vertreter der örtlichen kommunistischen Partei.

Vietnam war die letzte Station von Steinmeiers fünftägiger Südostasienreise. Zuvor hatte er Indonesien und Singapur besucht. Kommende Woche wird der vietnamesische Ministerpräsident Nguyen Tan Dung im Rahmen seiner Europareise in Deutschland erwartet. Weitere Stationen sind Großbritannien und Irland.

Anzeige
Anzeige