Strahlen messen Tempo

16.07.2018, 18:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn ein Autofahrer so ein Licht sieht, war er zu schnell: „Geblitzt“ nennt man es, wenn ein Autofahrer mit zu hohem Tempo in eine Radarfalle fährt. dpa

Wenn ein Autofahrer so ein Licht sieht, war er zu schnell: „Geblitzt“ nennt man es, wenn ein Autofahrer mit zu hohem Tempo in eine Radarfalle fährt. dpa © picture alliance / Carsten Rehde

Südlohn. Die Schilder mit den roten Kreisen und den Zahlen am Straßenrand kennt jeder: Sie sagen den Autofahrern, wie schnell sie fahren dürfen. Doch wie sorgt man dafür, dass sich Autofahrer auch an diese Tempolimits halten? Man kontrolliert sie: Zum Beispiel mit einem Messwagen vom Kreis Borken. Der hat Antennen und Fotoapparate in der Vorder- und Heckscheibe. Das Auto wird an einer Straße an den Rand gestellt. Mit einem Computer können die Leute vom Kreis Borken dann feststellen, wie schnell ein Autofahrer auf das Messfahrzeug zufährt. Das funktioniert mit Radarstrahlen: Diese Strahlen sind unsichtbar und sehr schnell. Sie werden in Richtung der Autos gesendet und von ihnen zurückgeworfen. Aus diesen Daten kann ein Computer berechnen, wie schnell ein Auto ist. Ist der Fahrer mit zu hohem Tempo unterwegs, macht die Kamera ein Beweisfoto. Dann muss der Fahrer eine Strafe bezahlen. „Geblitzt“ sagt man auch dazu. Weil der Fotoapparat, der mit der Messanlage verbunden ist, einen hellen roten Blitz auslöst, wenn ein Auto zu schnell durch die Kontrolle gefahren ist. Und die Autofahrer sind sehr oft zu schnell. Das ist gefährlich: Einer der Hauptgründe für Unfälle und Verletzungen ist nämlich zu hohes Tempo.