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Streiks in Kindergärten und Seniorenheimen

DÜSSELDORF Begleitet von Streiks und Protesten in Kindergärten und Seniorenzentren gehen am Freitag die Tarifverhandlungen bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in die achte Runde. Die Gewerkschaft ver.di erwartet am Vormittag rund tausend AWO-Beschäftigte in Düsseldorf.

Betroffen von den Protesten seien Kindertagesstätten und Seniorenzentren. Nach drei Jahren ohne Entgeltverbesserung seien die Beschäftigten fest entschlossen, die Forderungen nach einer deutlichen Lohnerhöhung „unter allen Umständen durchzusetzen“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Sylvia Bühler. Seit Januar gelten für die rund 27 000 AWO-Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen nur Übergangstarifverträge. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung um 5,5 Prozent für die Beschäftigten und eine Einmalzahlung von 300 Euro für die ver.di-Mitglieder. Die Tarifverhandlungen für den Wohlfahrtsverband waren im März gestartet. Die Arbeitgeber hatten bisher nur ein Angebot zum Manteltarifvertrag vorgelegt.

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