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Fußball-Bezirksliga: Derby am Donnerstag

SuS-Reserve spielt ihr nächstes Finale

Wüllen 25 Punkte und zehn Plätze steht der TuS Wüllen vor dem SuS Stadtlohn II in der Bezirksliga-Tabelle. Ob die Nachbarn tatsächlich so viel trennt, kann das Nachholspiel am Donnerstag zeigen.

SuS-Reserve spielt ihr nächstes Finale

Im Hinspiel (2:2) waren die Vorzeichen noch andere: Der SuS Stadtlohn II mit Mustafa Kaya (r.) lag am sechsten Spieltag einen Punkt vor Wüllen mit Peter Theuring. Kurz darauf setzte der TuS zum Überholvorgang an. Foto Schley

Die beiden letzten Meister und Aufsteiger der Kreisliga A1 beenden am Donnerstag ihr Nachholprogramm. Wenn der TuS Wüllen den Nachbarn SuS Stadtlohn II ab 19 Uhr an der Friedmate zum Bezirksliga-Derby einlädt, dann sind die Voraussetzungen grundverschieden. Der aktuelle Titelträger kann dieses Heimspiel ohne Druck angehen, der Vorgänger reist mit der Bürde an, eine weitere letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen zu müssen.

Mit einer erfolgreichen „Englischen Woche“ hat der TuS Wüllen seine starke Serie untermauert. Das zeugt davon, dass der Aufsteiger trotz der Gewissheit des vorzeitigen Klassenerhalts nichts an Spannung verloren hat. „Wir haben uns eine Position erarbeitet, die wahrscheinlich niemand so erwartet hat. Jetzt wollen wir diese auch verteidigen“, sieht Spielertrainer Rainer Hackenfort durchaus die Option, auch am Ende der Spielzeit im Bereich des aktuellen Platzes fünf einzulaufen. Das Derby gegen seinen Ex-Verein kann er „schwer einschätzen“: „Dass diese Mannschaft mit so vielen, gut ausgebildeten Fußballern wieder um den Klassenerhalt kämpfen muss, ist mir ein wenig rätselhaft.“ Im Hinspiel – dort errang Stadtlohn in der Nachspielzeit noch ein 2:2 – habe er auch „einen sehr bissigen Gegner“ kennengelernt.

Für Stadtlohn steht bei sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer viel auf dem Spiel. Ein Auswärtserfolg würde den Glauben noch einmal stärken, doch noch den Anschluss zu schaffen. Dazu folgt am Sonntag das nächste Derby gegen den Tabellennachbarn SV Gescher. „Wir wissen, was uns erwartet. Sicher ist aber auch, dass die Mannschaft alles daran setzen wird, um den letzten Funken Hoffnung auflodern zu lassen“, erklärt Coach Franz-Josef Becking. Die Reserve spiele ihr nächstes Finale.

Becking zollt Respekt

Gastgeschenke erwarte er keine: „Ich kann vor der Arbeit von Rainer nur den Hut ziehen. Das verdient allen Respekt.“ Im Training wurde Wert auf Abschlüsse gegen die Offensivschwäche gelegt.

Dass Wüllen die Punkte am Ort halten will, daraus macht Hackenfort kein Geheimnis: „Wir haben schließlich ein Heimspiel.“ Er hofft, dass Alexander Edel (Prellung) grünes Licht gibt – dazu hätten die intensiven Wochen bei einigen seiner Spieler „Spuren hinterlassen“.

Stadtlohns Reserve wird weiter ihren besten Torjäger Mustafa Kaya sowie auch Thilo Mört und Jan-Luca Weiß ersetzen müssen. Allerdings kehrt Markus Schmittmann-Wehning zurück.

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