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Fußball-Westfalenliga: 1:3 gegen Neuenkirchen

SuS eiskalt erwischt

STADTLOHN Grenzwertige Verhältnisse, ein geschwächter Kader und ein effektiver Gast – das waren die Zutaten für die 1:3-Heimniederlage des SuS Stadtlohn.

SuS eiskalt erwischt

Jens Büsker (M.) spielte auf der rechten Außenbahn des SuS. Für ihn und sein Team sprang im Heimspiel gegen Neuenkirchen nichts Zählbares heraus. Foto: Sascha Keirat

Der fiese, kalte Wind machte die Westfalenliga-Partie des SuS Stadtlohn gegen den SuS Neuenkirchen phasenweise zu einer Lotterie. Mit diesen harten Bedingungen auf dem Kunstrasen am Losberg kamen die Gäste unterm Strich besser zurecht als die Stadtlohner. Nach der 1:3-Heimniederlage ist der SuS auf den achten Platz abgerutscht.

Mit Bas Reekers und Niklas Hilgemann hatten die Stadtlohner im Vergleich zur Vorwoche zwei wichtige Akteure zu ersetzen. Das machte die Sache gegen den „Angstgegner“ der letzten Jahre nicht einfacher. Unter diesen Voraussetzungen schlug sich die Heimelf im Grunde ordentlich, zumindest was Engagement und Zweikampfführung anging. Den starken Rückenwind im ersten Durchgang wusste sie in der Offensive aber nicht für sich zu nutzen.

Erste Chance bringt 0:1


Stattdessen führte die erste Chance für die Neuenkirchener gleich zur Führung. Mirko Janning steckte den Ball durch zu Merlin Schütte, der ihn überlegt an Schlussmann Sören Stauder vorbei ins Netz beförderte (18.) – eiskalt erwischt. Die dickste Stadtlohner Chance der ersten Hälfte fabrizierte ebenfalls ein Gästespieler: Cihan Bolat brachte einen Querpass in den Strafraum, Robin Krümpel grätschte den Ball Zentimeter am Tor vorbei (31.).

Nach der Pause tat Neuenkirchen in der Offensive mehr – auch mithilfe des Rückenwinds. Umso überraschender kam dann der Stadtlohner Ausgleich in der 53. Minute. Luca Ehler bediente Durim Feta und der traf aus 20 Metern flach genau ins Toreck zum 1:1. Doch das Glücksgefühl hielt nur knapp eine Minute. Im Strafraum kam Joshua Roß zum Abschluss, den verdeckten Schuss konnte Stauder nicht mehr parieren – 1:2 (54.).

Kaum etwas entgegenzusetzen

In der Folge hatten die Gastgeber kaum noch etwas entgegenzusetzen. So stellte das 1:3 durch Schütte, der in einen Flachpass hinein sprintete und ins kurze Eck traf (73.), schon die Vorentscheidung dar.

Trainer Rob Reekers wollte trotz der Niederlage keine große Kritik üben: „Wir haben alles versucht und unterm Strich kann das Spiel auch unentschieden ausgehen. Der Gegner war aber einfach cleverer und effektiver.“

SuS: Stauder - Rhein (70. Ostenkötter), Niedzicki, Schäfer, Deitert - Büsker, Ehler, Hartmann, Tendahl - Feta, Bolat.

Tore: 0:1 Schütte (18.); 1:1 Feta (53.); 1:2 Ruß (54.); 1:3 Schütte (73.).

Zuschauer: 75

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