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Fußball-Westfalenliga

SuS mit Serie zum Ersten

Stadtlohn Ein zweites Mal in dieser Saison wollen die Stadtlohner Serientäter den Spitzenreiter Gievenbeck schlagen. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, allerdings ist Trainer Rob Reekers gezwungen, seine Startelf umzustellen.

SuS mit Serie zum Ersten

Mario Worms (r.) wollen sich nach vier Siegen auch vom Spitzenreiter in Gievenbeck nicht bremsen lassen. Foto: Johannes Kratz

Der SuS Stadtlohn hat einen Lauf. Viermal verließ er den Platz zuletzt als Sieger und hat sich damit ins obere Drittel der Westfalenliga-Tabelle vorgeschoben. Die führt der kommende Gegner vom 1. FC Gievenbeck nach 16 Spieltagen an.

Dass das so kommen würde, war nach dem Hinspiel in Stadtlohn sicher nicht zu erwarten. Auf dem Kunstrasen in Stadtlohn besiegte der SuS die Gievenbecker glatt mit 4:0. Damit sind die Stadtlohner eines von nur zwei Teams, die den Ligaprimus bislang geschlagen haben. Ebenfalls bemerkenswert: Nach den vier Gegentoren am Losberg kassierte der FCG bis jetzt nur sieben weitere. „Die Zahlen zeigen schon, dass Gievenbeck nicht zufällig oben steht. Die lassen wenig zu und werden für uns sicher schwer zu knacken sein“, sagt Stadtlohn-Trainer Rob Reekers.

Das Hauptaugenmerk müsse ohnehin auf der Defensivarbeit liegen. Denn in Rückstand zu geraten, sei das letzte, was der SuS beim zuhause noch unbesiegten FC gebrauchen könne. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Stadtlohner auswärts bislang so ihre Mühe hatten. Erst fünf Zähler holten sie auf fremdem Platz, doch die Tendenz stimmt: Beim letzten Gastspiel vor vier Wochen in Rödinghausen gelang ein 2:0-Sieg. Es folgte Heimerfolge gegen Hiltrup und zuletzt ein 1:0 gegen den SC Roland. „Das war schon ein wertvoller Sieg gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga“, so Reekers.

Mit breiter Brust
Seine Mannschaft werde also mit breiter Brust zum Tabellenführer fahren mit dem Ziel, an die Leistung der Vorwochen anzuknüpfen. Vorne ruhen die Hoffnungen vor allem auf Cihan Bolat, der in den vergangenen vier Spielen fünfmal traf. Vermissen dürfte der SuS seinen Spielmacher Michael Roßmöller, der nach fünf Gelben Karten passen muss. Weiterhin ist auch Kapitän Niklas Hilgemann verletzt. Reekers nimmt’s gelassen: „Für jemand anderen ergibt sich dadurch eine Chance.“

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