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Fußball-Westfalenliga: SuS Stadtlohn

SuS punktet kurios

Stadtlohn Nach fünf Niederlagen hat der SuS Stadtlohn mal wieder einen Punkt geholt. Und das Remis gegen Münster II kam auf kuriose Weise zustande.

SuS punktet kurios

Stadtlohns Tobias Preckel (l.), hier im Duell mit Luca Steinfeldt, machte als Rechtsverteidiger eine gute Partie. Foto: Sascha Keirat

Mit einer Willensleistung ergatterte der SuS Stadtlohn im Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten der Westfalenliga, Preußen Münster II, einen Punkt. Den Treffer zum 1:1-Endstand erzielte Jonas Schäfer erst in der achten Minute der Nachspielzeit.

Insgesamt neun Minuten ließ Schiedsrichter Philipp Werner im Hülsta-Sportpark nachspielen, weil er die Partie wegen eines tiefen Lochs im Rasen in der 64. Minute unterbrochen hatte, bis Ersatztorhüter Sören Stauder den Platzfehler behoben hatte – noch bevor der Platzwart mit seinem Trecker unter dem Applaus der Zuschauer aufs Spielfeld kam. Und diese neun Minuten Nachspielzeit hatten es noch mal in sich. Eigentlich plätscherte die Partie ihrem Ende und dem Sieg der Preußen entgegen. Doch ein Ruck ging durchs Stadtlohner Team, als Maximilian Rhein nach einer Grätsche an der Außenlinie die Rote Karte gesehen hatte – aus SuS-Sicht unberechtigt, weil er auch den Ball gespielt hatte.

Diesen Ärger münzten die Stadtlohner in eine Schlussoffensive um, die Jonas Schäfer im Strafraumgewühl nach einer Ecke mit dem Ausgleich krönte. „Wirklich toll, dass die Jungs sich nach diesem anstrengenden Spiel noch belohnt haben“, lobte Trainer Rob Reekers nach dem Schlusspfiff.

Seine Mannschaft hatte sich – gerade im Vergleich zu den vergangenen Ligaspielen – sehr ordentlich präsentiert gegen spielerisch überlegene Münsteraner. Die hatten nach einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Münster am Samstag gleich die erste Chance durch Timon Schmitz, doch Torwart Marvin Langer parierte. Auf der anderen Seite rettete nach Kopfball von Cihan Bolat der Pfosten (3.). An diesen lenkte wiederum Langer den Ball nach einem Abschluss von Fabian Kerelaj (9.). Bis zur Pause verzeichnete der SuS noch drei gute Möglichkeiten: Bolats Schuss wurde gehalten (13.), Jens Büsker schoss aus guter Position drüber (13.) und Luca Ehlers Versuch landete am Außennetz (45.).

Ex-Profi trifft zum 0:1

Das Tor trafen dann die Gäste kurz nach Wiederanpfiff. Ex-Profi Mehmet Kara dribbelte sich durch die halbe SuS-Defensive und sein abgefälschter Schuss landete im langen Eck (47.). In der Folge gab es auf beiden Seiten kaum noch gute Einschussmöglichkeiten. Die Gäste verteidigten ihren Vorsprung energisch, dem SuS fiel offensiv nicht allzu viel ein. Die beste Chance bot sich Tobias Preckel, dessen Flanke sich an den Querbalken senkte (87.). Für die Entscheidung hätte drei Minuten später Nicolas Kriwet sorgen können, doch er schoss frei aus fünf Metern drüber.

So freute sich der SuS am Ende über den ersten Punkt nach zuvor fünf Niederlagen.

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