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SuS sieht Handball aus einer anderen Liga

LÜNEN Oberliga-Neuling SuS Oberaden hat gegen den Spitzenreiter im erwartet schweren Spiel eine klare Niederlage kassiert. Kein Beinbruch eigentlich, aber 59 Gegentore? Das tat schon weh. Teilweise fantastisch war das, was der Gegner in die Halle zauberte.

von Ruhr Nachrichten

, 09.12.2007
SuS sieht Handball aus einer anderen Liga

SuS-Trainer Ralf Weinberger musste einsehen, dass Ferndorf qualitativ in einer höheren Liga spielt.

SuS Oberaden - TuS Ferndorf 34:49 (15:22) - Durch die Römerberghalle wehte am Samstag so etwas wie sportlicher Glanz. Das lag nicht am heimischen SuS, der gegen den Spitzenreiter nur selten glänzen konnte, sondern am TuS Ferndorf, der die Zuschauer immer wieder mit fantastischen, schnell vorgetragenen Angriffen überzeugte. "Beim Gegner sind alle Spieler austauschbar", stellte SuS-Trainer Ralf Weinberger fest. "Die konnten 60 Minuten Gas geben".

Beim SuS dagegen waren einige schon nach deutlich weniger Spielzeit am Ende ihrer Kräfte. Dazu kamen noch drei rote Karten gegen Uhlenbrock, Pohl und Grüter, die die Mannschaft zusätzlich dezimierten.

Nur selten hatte man den Eindruck, als könnte der SuS gegen die rotgekleideten Ferndorfer mithalten. Schon nach 8:37 Minuten beim Stand von 3:5 nahm Trainer Weinberger eine Auszeit, doch nur kurz (4:5) besserte sich das Ergebnis. Bis zur Pause ging es über 9:6 (15.), 16:10 (22.) und 19:12 (25.) für den Gast auf 22:15 davon.

SuS macht es dem Gegner zu leicht

Und auch nach dem Wechsel machten es Oberaden dem Gegner zu einfach. Vorne mussten die Grün-Weißen hart arbeiten für einen Erfolg, während Ferndorf zu leichten Treffern kam und die zurücklaufenden SuS-Spieler häufig genug einfach nur überrannte. Bis acht Minuten vor dem Abpfiff hielt sich das Ergebnis noch in Grenzen (30:40).

Doch dann geriet nach den Hinausstellungen gegen Grüter und Uhlenbrock der SuS immer wieder erheblich ins Schwimmen. Mit viel Glück und einem langen Angriffszug verhinderte das Heimteam am Ende noch das 50. Gegentor (bei 60 Minuten Spielzeit) - ein Glück!.

"Wir haben das gemacht, was wir können", stellte Ralf Weinberger ernüchtert fest. Der TuS Ferndorf ist für den SuS kein Maßstab im Kampf um den Klassenverbleib. Doch dass der Klassenunterschied zwischen Spitze und Tabellenkeller in der Oberliga so groß sein kann, wunderte viele Besucher. Nicht so aber Weinberger: "Das ist schon eine andere Liga, in der Ferndorf spielt".

Für den SuS geht es in den kommenden Spielen um wichtige Punkte. Zunächst geht es Samstag (15. Dezember, 19 Uhr) zum TV Verl, eine Woche später (22. Dezember, 18 Uhr) kommt mit HC Dortmund-Süd ein weiteres Kellerkind in die Römerberghalle. Zum Auftakt ins neue Jahr geht es zum Lokalderby zum HC TuRa Bergkamen (11. Januar, 20.30 Uhr).

TEAM UND TORESuS: Stefan Vogel (1.-30.)/Stephan Nocke (31.-60.) - Björn Grüter 4/1, Markus Salzmann 1, Mathias Uhlenbrock 4, Sebastian Pohl 7, Mario Schmidt 4, Thomas Vogel 4, Thomas Pestinger 2, Bastian Stennei 2, Christian Bahr, Florian Warias 3, Bastian Herold 3/2, Stephan Schichler - Trainer: Ralf Weinberger

  

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