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Südafrikanischer Fotograf Sam Nzima gestorben

Mbombela. Ein Foto als beredte Anklage gegen den Apartheid. Dem Fotografen Sam Nzima gelingt dieses Kunsttsück.

Südafrikanischer Fotograf Sam Nzima gestorben

Der südafrikanische Fotograf Sam Nzima mit seiner berühmtesten Fotografie. Foto: Denis Farrell

Der südafrikanische Fotograf Sam Nzima, der sich mit einem Bild aus der Zeit der Apartheid einen Namen machte, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus in Mbombela im Norden des Landes, wie südafrikanische Medien unter Berufung auf seine Familie berichteten.

Das Foto, das Nzima 1976 weltweit berühmt machte, zeigt einen Schwarzen, der den sterbenden Hector Pieterson in den Armen hält. Der schwarze Junge war bei einem Schüleraufstand für bessere Bildung von Sicherheitskräften erschossen worden. Das Bild gilt als Illustration des Apartheidsregimes, das von 1948 bis 1991 herrschte und weiße Südafrikaner privilegierte und schwarze Südafrikaner unterdrückte. Wegen der Aufnahme bekam Nzima Probleme mit der Sicherheitspolizei und gab seine Arbeit als Fotograf auf.

„Sam Nzima war einzigartig“, sagte Präsident Cyril Ramaphosa am Sonntag in einer Würdigung. Seine Kamera habe „die ganze Brutalität der Unterdrückung“ durch das Apartheidregime festgehalten.

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