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Attraktionen vor der Tür

Südlohn Das neue Zuhause mit den Augen eines Insiders sehen lernen - dazu hat der Heimatverein eingeladen. Und nicht nur Neubürger, sondern auch viele weitere Interessierte, die in ihrer Gemeinde besser Bescheid wissen möchten, waren dem gefolgt.

07.10.2007

Am Freitagnachmittag lernten sie unter der Leitung von Helmuth Emmerich sowohl historische Stätten als auch Plätze und Einrichtungen der Daseinsvorsorge kennen.

Die Friedenseiche - zum Ende des deutsch-französischen Krieges, im Jahr 1871 von Südlohner Bürgern gepflanzt - wies den Radlern den Weg in den Pfarrgarten. Dort traf die Gruppe Pfarrer Scho, der erläuterte, dass von dort, dem früherem Pröbstinghof, die Expansion Südlohns ihren Weg nahm.

Die vom Heimatverein mittels Bronzeplatten markierten Stellen deuten die Standorte der Tore im 1597 errichteten Wall- und Grabensystem an.

Die Radlergruppe verweilte am Platz der Synagoge, wo das Bethaus der jüdischen Gemeinde bis 1938 seinen Standort hatte. Das von der Nachbarschaft errichtete Denkmal Memento Mori in der 1945 beim Bombenangriff arg zerstörten Holzstraße, die Namen der Kriegstoten auf dem Denkmal und auf den Stelen der Ehrenmal-Anlage mahnen zum Frieden.

Auf dem Friedhof der früheren jüdischen Gemeinde gedachten die Teilnehmer den während der Hitler-Diktatur verschleppten und zu Tode gekommenen jüdischen Mitbürgern.

Rast in der Schutzhütte

Vorbei am Schul- und Sportzentrum radelte die Gruppe zum Venn und zum Wienkamp, wo in den Radler-und Schutzhütten zwischen neu- und länger in Südlohn beheimateten Bürgern ein intensiver Gedankenaustausch gepflegt wurde.

Nach dem Besuch der St. Vitus-Pfarrkirche zum Abschluss der Tour fasste ein Paar, dass aus dem städtischem Ballungsraum nach Südlohn gezogen war, zusammen: Ihr neues Zuhause sei "der schöne Ort" überhaupt. Das dort gebaute Haus mit Garten sei idealer Ausgangspunkt für Radtouren durch Feld und Flur - wohin genau, davon habe ihnen der Freitagnachmittag ein besseres Bild vermittelt. Die Organisatoren der Veranstaltung hörten es gerne.

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