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Bürger vor Ort aktivieren

Oeding "Jetzt können wir die Arbeit anpacken." Dr. Ernst Schüren, Vorsitzender der Bürgerstiftung Südlohn-Oeding, war die Erleichterung anzumerken, als er gestern die Anerkennungsurkunde von Staatssekretär Karl Peter Brendel in Empfang nahm.

18.12.2007

Bürger vor Ort aktivieren

<p>Die Stiftung kann nun ihre Arbeit aufnehmen: Ein freudiges Ereignis für Staatssekretär Karl Peter Brendel (r.), Ernst Schüren, Maria Pass und Herbert Lenger (v.l.) vom Vorstand Herbers</p>

Die Anerkennung als rechtsfähige Stiftung durch das Land NRW war der letzte offizielle Schritt, damit sich das Engagement "von Bürgern für Bürger" entfalten kann. Bis dahin hatten alle Beteiligten in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam einen weiten Weg zurückgelegt. Aber: "Wir wussten von Anfang an: Das ist eine Geschichte, die Sinn macht", so Schüren. Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang Bürgermeister Georg Beckmann und Herbert Schlottbom von der Gemeindeverwaltung, ohne die das Projekt Bürgerstiftung nicht in dieser Geschwindigkeit Realität geworden wäre.

Für den Vorsitzenden und weitere Mitglieder der Bürgerstiftung, die vor knapp drei Monaten als sechste im Kreis Borken gegründet wurde, verlief alles nach Plan. "Ich freue mich, dass uns die Stiftungsurkunde noch in diesem Jahr überreicht wird - und dass Sie die Bürgerstiftung Südlohn-Oeding mit auf den Weg bringen", sagte Schüren an Karl Peter Brendel gerichtet.

"Der richtige Weg"

"Ich halte die Bürgerstiftung für ein geeignetes Instrument, die Bürger vor Ort zu aktivieren", erklärte dieser. Dabei handele es sich jedoch um einen Ansatz, der trotz seiner Vorteile noch wenig verbreitet sei. "Erfreulicherweise gibt es viele, die vor Ort aktiv sein wollen - durch ihren Einsatz und durch Geld. Das ist der richtige Weg", meinte Brendel. Um dies zu fördern und nach außen sichtbar zu machen, habe die Bezirksregierung in Münster und das Land NRW das Genehmigungsverfahren zügig durchgeführt. Denn nur durch bürgerschaftliches Engagement könnten Gemeinden vor Ort gestärkt und ein Mehr an Lebensqualität geschaffen werden.

Weichen gestellt

Die Weichen sind gestellt. Schüren: "Nun gilt es Zustifter zu gewinnen und zu überlegen, wofür die ersten Ausgaben, die allerdings erst im übernächsten Jahr erfolgen können, verwendet werden sollen. Wir wollen alle in der Gemeinde in den Blick nehmen, die Jungen und auch die Alten." kh

Fragen zur Bürgerstiftung beantwortet Dr. Ernst Schüren, Tel. (0 28 62) 85 85.

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