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Ehemaliges Gerätehaus musste geräumt werden - Es wird abgerissen

Löschzug Oeding

OEDING Ein großer Steinhaufen mit einem Bauzaun außen herum - das ist alles, was vom alten Feuerwehrgerätehaus noch übrig geblieben ist. Der Löschzug Oeding ist, bis das neue Haus am Woorteweg fertig ist, in den Hallen der ehemaligen Werksfeuerwehr der Firma Schulten, ebenfalls am Woorteweg, untergebracht.

von Von Melanie Steur

, 09.04.2010
Ehemaliges Gerätehaus musste geräumt werden - Es wird abgerissen

Der stellvertretende Wehrführer, Udo Bußkamp (l.), und der Oedinger Löschzugführer, Erwin Doods, freuen sich auf das neue Haus.

Von weitem sind nur die beiden hohen, blauen Tore zu sehen. Das Schild darüber mit dem Schriftzug "Feuerwehr" ist von der Straße aus kaum zu entziffern. "Wir sind zwar im Moment noch ganz versteckt, aber lange dauert es hoffentlich nicht mehr bis das neue Gerätehaus steht", erklärt Udo Bußkamp, der stellvertretende Wehrführer. Die Unterbringung in der ehemaligen Schultenfabrik sei nichts neues, fügt Erwin Doods, Oedinger Löschzuführer, hinzu. "So lange ich denken kann, sind wir an diesem Standort wenn Schützenfest ist. Dann werden wir immer ausgelagert." Eine gewisse Umstellung sei mit der Interimslösung durchaus verbunden: "Die Tore sind sehr eng, darauf mussten sich unsere Fahrer einstellen", so Doods. Alles wie immer Aber ansonsten sei alles wie immer. "Vorne haben wir die Alarmumkleiden und die Einsatzzentrale", erzählt Bußkamp und geht weiter in die Fahrzeughalle. "Wir haben vier Tore für vier Fahrzeuge und zwei Ausfahrten, da jeweils zwei Tore zusammen liegen." Im Nebengebäude sind das Lager für Ausrüstungsgegenstände und der Schulungsraum untergebracht. " Keine Frage, das ist eine schöne Übergangslösung", findet Doods und guckt sich zufrieden um. Die Einsatzkräfte seien in der gesamten Gemeinde in der vorgeschrieben Zeit da, versichert der Löschzugführer: "Tagsüber geht es jetzt eventuell sogar noch schneller, da viele Kameraden im Gewebegebiet arbeiten und somit schneller auf den Fahrzeugen sind."

Genauer Zeitplan steht noch nicht fest Der Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses solle irgendwann im Sommer sein, mutmaßt Bußkamp. Ein genauer Zeitplan stehe noch nicht fest. Der stellvertretende Wehrführer zieht seine Hemdsärmel runter. "Die Heizung haben sie uns nach dem offiziellen Ende des Winters abgebaut." Vielleicht freut er sich auch deswegen noch mehr auf den Sommer.