Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Eltern müssen schon jetzt entscheiden

14.12.2007

Eltern müssen schon jetzt entscheiden

<p>Stellen sich zur Zeit auf die Herausforderungen des neuen Gesetzes ein (v.l.): die Kindergartenleiterinnen Anne Finke, Ulrike Weßling-Tummel, Anneliese Westerhoven, Lucia Heisterkamp und Hiltrud Schrieverhoff mit Herbert Schlottbom von der Gemeinde. Herbers</p>

Südlohn/Oeding Zeit nehmen sollten sich Eltern, die ihre Sprösslinge ab dem nächsten Sommer in den Kindergärten schicken möchten, am Montag und Dienstag. Denn dann stehen die Anmeldungen in den fünf Einrichtungen in der Gemeinde an.

Während für alle angehenden Kindergartenkinder in Südlohn und Oeding bislang auch kurzfristig genügend Plätze vorhanden waren, müssen sich Eltern mit Kleinkindern nun früher entscheiden, was sie wollen.

Das bezieht sich nicht mehr nur auf die Frage, welche Tagesstätte es werden soll, sondern auch wie lange der Spross dort verweilen soll. Der Grund: Nach dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz), das zum 1. August 2008 in Kraft tritt, wählen die Eltern nun für ein Jahr, ob die Kinder 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche im Kindergarten bleiben sollen. Das wiederum macht - je nach Stundenzahl - neue Öffnungszeiten erforderlich. "Wichtig für die Eltern ist zu wissen, dass sie nicht flexibel stundenweise wählen können, sondern sich innerhalb der vorgegebenen Zeiten bewegen müssen", erklärt Hiltrud Schrieverhoff vom St. Barbara Kindergarten. Bei deren Festlegung haben sich die Leiterinnen am Bring- und Abholverhalten der Eltern orientiert. Auch einen Blick in die Beitragstabelle können die Eltern bei der Anmeldung werfen. Die Angaben sind allerdings erst vorläufig.

Erst am Mittwoch entscheidet der Jugendhilfeausschuss des Kreises über deren Höhe. Ziel ist, den Beitrag der Eltern an den Betriebskosten bei 13 Prozent zu halten. Fest stehe eins, meint Herbert Schlottbom von der Gemeinde: "Während der Anteil für die Kirchen sinkt, wird es für die Kommunen teurer." kh

Die Anmeldung und Beratung erfolgt in allen fünf Einrichtungen in der Gemeinde am 17. und 18. Dezember jeweils von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr.

Lesen Sie jetzt

Münsterland Zeitung Volksinitiative gegen Straßenbaugebühren

Schlagloch an Schlagloch - warum Familie Kamps den Straßenausbau trotzdem verschieben will