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Im grünen Wohnzimmer zu Hause

Südlohn Mehr als 4000 Hosta-Sorten gibt es weltweit. Knapp 30 davon wachsen im Garten von Marie-Luise und Josef Ening. Die neueste Errungenschaft: praying hands (Bild) - zu deutsch betende Hände.

21.08.2007

Doch nicht nur die so genannten Herzblattlilien gedeihen bei Enings. In jeder Ecke ihres Gartens finden sich farblich kombinierte Stückchen Erde - mal mit Phlox, dann wieder mit Fetthenne oder auch mit Clematis und Sonnenhut bedeckt. Denn Stauden sind Marie-Luise Enings Leidenschaft. "Man wird schon zur Pflanzensammlerin", meint sie schmunzelnd. Platz ist genug da und so legen Marie-Luise Ening und ihr Mann Josef seit dreißig Jahren auf dem 1300 Quadratmeter-Grundstück Hand an.

In den achtziger Jahren hat sich ihre Fläche noch um einige Quadratmeter vergrößert. Da, wo früher die Bahntrasse von Stadtlohn nach Borken verlief, hat heute ein Strandkorb seinen Platz gefunden. Einige Meter weiter von einer dichten Buchsbaumhecke umgeben gedeihen Zwiebeln, Möhren, Grünkohl und mehr. So viel, dass die Familie im Sommer kaum selber Gemüse kaufen muss. Im Hintergrund eine Ruinenmauerwerk. Auch Obst von alten Bäumen ergänzt die heimische Speisekarte. Unter anderem zu finden: Die Dülmener Rose - "eine ganz alte Apfelsorte, die hab ich schon als Kinder geliebt", schwärmt sie.

Wichtig sind Ening ihre Sitzecken. Genutzt werden sie je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen. "Im Sitzen sieht man den Garten einfach mit anderen Augen - und aus unterschiedlichen Perspektiven", ist die Gartenliebhaberin überzeugt. "Das ist einfach Erholung für die Seele." kh

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