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KFD-Theatergruppe entführt 600 Zuschauer in eine „Wellness-Oase“

Frauenkaffee

Fast 600 Zuschauerinnen lachten über die Sketche der Theatergruppe der KFD. Seitenhiebe kassierten einige Vertreter des männlichen Geschlechts vor Ort.

Südlohn

, 08.11.2018

Der Frauenkaffee der KFD im großen Saal der Gaststätte Terhörne. Eine rein weiblich dominierte Veranstaltung? Das mag auf den ersten Blick stimmen.

An allen drei Veranstaltungen am Dienstag und Mittwoch zusammengenommen haben insgesamt 585 Besucherinnen ihre helle Freude gehabt. Wenn man aber weiß, dass, wie KFD-Pressesprecherin Claudia Funke verriet, für diese drei Termine in einer Bäckerei an der Kirchstraße insgesamt 600 Stutenkerle gebacken worden sind, dann ist es um die Frauendominanz weniger gut bestellt. Dazu kommen noch mindestens vier „echte“ Männer, unter ihnen Bürgermeister Christian Vedder, Pfarrer Stefan Scho und Rainer Hebing vom Seniorenheim St. Niklas.

KFD-Theatergruppe entführt 600 Zuschauer in eine „Wellness-Oase“

„Im Schwimmpad“ waren die KFD-Theaterspielerinnen auch unterwegs – wieder passend ausstaffiert und zur großen Freude des Publikums. Der Frauenkaffee im Haus Terhörne zog nicht nur das weibliche Publikum in seinen Bann. © Georg Beining

Aber es eint sie, dass sie auch in diesem Jahr wieder alle herzlich gelacht haben über die eindrucksvoll gespielten Sketche der KFD-Theatergruppe. Deren Auswahl war in der Tat vom Feinsten: Nach der Begrüßung durch Carola Wansing und dem Intro der Theatergruppe („Die Männer haben jetzt mal Pause!“) legte die Tanzgruppe von Elisabeth Huning mit frisch einstudierten Tänzen los – wie immer mit viel Applaus bedacht und eine absolut feste Größe beim Frauenkaffee.

Dann hieß es: „Lachen, bis der Arzt kommt“. „Gänsebraten“, „Wellness-Oase“, „Den Besök“, „Schwimmbad“ – so hießen einige der kleinen Humor-Juwelen, wie in den Vorjahren anmoderiert in der ihr besonderen Art von Petra Rathmer. Als „ein Stück mit List und Tücke“ kündigte sie beispielsweise den Sketch „Gänsebraten“ an. Dabei ging es um als gebratene Gans getarnte Würstchen – eine Sache, die nur nach hinten losgehen konnte. Im Sketch „Wellness-Oase“ lernten die amüsierten Zuschauerinnen und Zuschauer auch, dass Reiki nicht das neue IKEA-Regalsystem ist. „Den Besök“ war eine Perle auf Platt – mit dem kartoffelschälenden Ehemann, der fest an das Gute in seiner Gattin glaubte.

Über die Kneipenszene

Sieben Kleinkunst-Gemmen, dann wie immer das große Finale. Dieses Mal wurde – absolut aus dem Leben gegriffen – die Kneipenszene des Dorfes besungen. Das Theaterteam der KFD übertraf sich wieder einmal selbst und ließ vor dem begeisterten und mitgehenden Publikum die alten Wirtshäuser wieder auferstehen: Demes, das Vereinshaus, Bennemann, Schütte, Rasper, Lövelt – um nur einige zu nennen.

KFD-Theatergruppe entführt 600 Zuschauer in eine „Wellness-Oase“

Auch Moderatorin Petra Rathmer sorgte für Lacher. © Georg Beining

Elisabeth Huning, die Leiterin der Tanzgruppe, wies am Rande ihrer Auftritte beim KFD-Frauenkaffee darauf hin, dass im Januar wieder neue Tanzkurse beginnen werden. Sie lädt Interessierte ein, mitzumachen: „Wer Lust und Zeit hat, sollte sich einfach bei mir melden.“ Natürlich sind die Theaterdamen auch nicht ohne Zugabe von der Bühne gekommen…

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