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Mehr Altstadt-Flair

Oeding In neuem Glanz erstrahlen soll der Burgring. Die Pläne, die Bauamtsleiter Dirk Vahlmann kürzlich im Bauausschuss präsentierte, stießen auf allgemeine Zustimmung.

04.12.2007

"Unser Ziel ist, im nächsten Jahr mit der Sanierung der Straße zu beginnen werden - wenn die Fördermittel so fließen, wie geplant", erklärte Vahlmann. Das erarbeitete Flächenkonzept sieht vor, den Bereich von der Einmündung zur Mühlenstraße vorbei am Ehrenmal bis hoch zur Jakobistraße komplett zu erneuern. Ausgenommen ist der Verbindungsweg zur Krügerstraße, der keine Schäden aufweise. Straße und Fußgängerweg auf dem Burgring werden - wie bereits in der Mühlenstraße geschehen - ebenerdig - in rot-schwarz - gepflastert. Anstelle einer Bordsteinkante wird eine 30 Zentimeter tiefe Rinne die verschiedenen Bereiche der Straße voneinander trennen. Der Verkehr wird wie bisher mit Tempo 30 fließen. Auch die Beleuchtung wird der in der Mühlenstraße entsprechen. Sie soll den Altstadtcharakter in diesem Bereich unterstreichen.

Ehrenmal

Das Ehrenmal bleibt in seiner Form erhalten. Der Plan sieht in diesem Bereich jedoch eine Ausweitung vor, die farblich mit einem hell-granitfarbenen Stein hervorgehoben werden soll. An mehreren Stellen werden drei schlank wachsende Bäume wie Wildbirne angepflanzt. Über eine Begrünung an den Hauswänden soll gemeinsam mit den Anwohnern nachgedacht werden. Auch der schmale Weg, der in Richtung Jakobus Kirche verläuft, und die Verbindung vom Ehrenmal zum Mühlenweg sind in die Pläne einbezogen. Ebenfalls behoben werden sollen bei dieser Gelegenheit mittlere und schwere Schäden am Kanalnetz - allerdings im geschlossenen Verfahren, wie Vahlmann betonte.

Die Verwaltung wird nun in einem nächsten Schritt ein städtebauliches Detailkonzept entwickeln und dieses bei einer Bürgerversammlung präsentieren. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 240 000 Euro. Noch in diesem Jahr sollen Förderanträge in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Kosten gestellt werden. Weitere zehn Prozent könnten aus dem Topf für Ilek-Projekte fließen.

"Überfällig"

Als überfällig bezeichnete Günter Osterholt (CDU) die Maßnahme wegen des schlechten Allgemeinzustands der Straße. "Die enge Verbindung zwischen dem alten Ortskern und der neuen Ortsmitte ist gelungen - optisch und baulich", beurteilte er die Pläne. Dem schloss sich Jörg Battefeld (UWG) an: "Wir bewerten es positiv, dass der Ortskerncharakter hervorgehoben wird und alles ebenerdig verläuft." kh

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