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Unterstützung von der Gemeinde fehlt

Versammlung Karnevalsgesellschaft KKG

"Allein gelassen", was die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde angeht, fühlt sich die Kappenball-Karnevalsgesellschaft (KKG). Das betonte Präsident Christoph Steinberg bei der Jahreshauptversammlung.

OEDING

, 12.05.2014

Der alte Vorstand der KKG ist auch der neue: Anlässlich der Mitgliederversammlung der KKG im Vereinslokal Harmeling gab es am Samstag ausschließlich Wiederwahlen. So macht Frank Mümken für die kommenden zwei Jahre als Vorsitzender ebenso weiter, wie sein Vize Thomas Weddeling, Schriftführer bleibt Ralf Hying sowie Jens Hemsing im Amt des Protokollführers. Erster und zweiter Kassierer bleiben Werner Terhart und Gerd Deelmann. Wagenbaumeister ist nach wie vor Christian Hayck. Hofmarschall Marco Kempkes macht ebenso in seiner Tätigkeit weiter. Als seine Vertreterinnen fungieren Anja Steinberg und Christina Ossing. Bei den vier Beisitzern gab es aber doch eine Änderung: Frank Engbers hört auf eigenen Wunsch auf, an seine Stelle tritt Thomas Weissmann.Präsident kritisiert offen Allerdings gerieten die Wahlen - sonst stets zentraler Punkt einer Mitgliederversammlung - angesichts der Ansprache von KKG-Präsident Christoph Steinberg fast schon in den Hintergrund. Steinberg nutzte sein Podium für einen Rückblick auf rund 30 Jahre KKG-Geschichte und für eine Abrechnung mit der Finanzpolitik der Gemeindeverwaltung. Der Präsident ließ keinen Zweifel daran, dass ohne die großzügige Hilfe der heimischen Sponsoren weder der alljährliche Kappenball, noch der Erhalt der drei Tanzgarden der KKG und deren Ausrüstungen möglich wären. Die jährliche Unterstützung der Gemeinde mit 115 Euro sei hier nicht einmal der viel zitierte Tropfen auf den heißen Stein.Engagierte Jugendarbeit Angesichts der engagierten und erfolgreichen Jugendarbeit der Trainerinnen in den Tanzgarden, in denen rund 60 Kinder und Jugendliche aktiv sind, sei das eine finanzielle "Unterstützung" durch die Gemeinde von nicht einmal zwei Euro pro Person im Jahr. Der Präsident machte noch eine weitere Modellrechnung auf: "Jeder Kappenball kostet den Verein rund 12 000 Euro - für Hallenmiete, die Band, und vieles andere. Nur ein Drittel davon kommt durch Eintrittsgelder wieder herein. Wir zahlen also jedes Mal richtig drauf."Finanziell allein gelassen Die KKG sei längst kein kleiner Verein mehr. Man sei in der Lage, für die Gemeinde Großes auf die Beine zu stellen und habe das oft genug bewiesen. Aber dennoch fühle man sich von jener Stelle ziemlich allein gelassen, betonte Steinberg - und sah sich in dieser Einschätzung mit seinen Mitgliedern einig. Während der Versammlung fiel außerdem die einstimmige Entscheidung zur Gründung eines KKG-Damenkomitees. Die Gründungsversammlung, zu der interessierte Frauen eingeladen sind, wird am Sonntag, 15. Juni, um 11 Uhr im Vereinslokal Harmeling stattfinden.

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