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TV: Sieg im Spitzenspiel bringt Führung

WERNE Jawohl! Was für eine klare Angelegenheit! Die Volleyball-Damen des TV Werne haben das Spitzenspiel gegen VBC Paderborn gewonnen. Aber nicht einfach gewonnen - sondern sogar überraschend deutlich. TV-Trainer Bernd Purzner zeigte sich selten so begeistert von seinen Mädels wie am Samstagabend in der Linderthalle.

von Von Diane Fante

, 14.10.2007
TV: Sieg im Spitzenspiel bringt Führung

Oberliga Damen - TV Werne - VBC Paderborn 3:1 (25:18, 25:13, 29:31, 25:23) Die Wernerinen betätigten sich gegen den bisherigen Spitzenreiter als Favoritenschreck und setzten sich mit dem hoch verdienten 3:1 Erfolg jetzt selbst an die Tabellenspitze.

Purzners Emotionalität ergründet sich aber nicht nur im Ergebnis, sondern bezieht sich auf die zeitweise absolut fehlerfreie Spielweise. "Das war ja unglaublich, was die Mädchen gezeigt haben". Gleiches gabLob auch von Juri Kudrizki, Trainer des VBC. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft des TV, die kämpfen ja bis zum Umfallen".

Der Kampfgeist zeichnete die TVer aus, war aber auch gegen ein stark agierendes Team wie die Paderborner unbedingt notwendig. Denn beide Teams spielten von Beginn an mit 100 Prozent. Kein, sonst übliches, Abtasten "was kann der Gegner, was muss ich bringen". Alles was die Werner Oberligisten können, gaben sie sofort zum Besten.

Eine fast unüberbrückbare Hürde

Und so gelangen erstaunliche Angriffskombinationen. Die sonst etwas schwächeren Mittelblocker im TV-Kader waren diesmal eine fast unüberbrückbare Hürde. "Die Angreifer haben uns einfach kaputt gemacht", so VBC-Trainer Kudrizki.

Und wirklich nicht zu knacken war auch die Werner Abwehr in den ersten beiden Durchgängen. Ein "Null-Fehler-Zeugnis" gab es dafür vom eigenen und gegnerischen Trainer. Ein paar unkonzentrierte Minuten im dritten Satz wurden allerdings sofort bestraft. Ein routiniertes Team wie Paderborn nutze die Chance zum Anschlusspunkt. Aber auch hier gaben sich die TVer erst nach langem zähen Kampf geschlagen.

Vom Satzverlust blieben die Purzner-Frauen mental völlig unberührt, ganz nach dem Motto "Wenn nicht jetzt, dann eben gleich". So dauerte es 26 Minuten länger um die Punkte einzuholen.

Mit diesem Sieg haben die TVer das dritte Spitzenteam der Liga hintereinander in die Schranken verwiesen. "Das war die Kür, die Pflicht kommt jetzt", so Purzner Denn die bisherigen Gegner konnte man schlagen, musste man aber nicht, ab jetzt sieht der Coach das anders. Denn die vermeintlich Schwächeren Gegner der Tabellenletzte Salchendorf, sind die nächsten Gegner.

TV Werne: Engel, Holthoff, Holtmann, Krock, Reininghaus, Rosenthal, Witte, Rieger, Domanski