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Handball-Bezirksliga: Heimspiel am Samstag

TV Vreden empfängt den Vorletzten

VREDEN. Vor der Kür ruft die Pflicht: So oder ähnlich könnte man die Voraussetzungen vor dem Heimspiel des TV Vreden gegen die Vorletzten der Handball-Bezirksliga, HSG Preußen/Borussia Münster, beschreiben. Denn im Anschluss wartet das sicher vorentscheidende Topspiel des Tabellenführers beim Verfolger SuS Neuenkirchen.

TV Vreden empfängt den Vorletzten

Christian Buning (r.) zeigte mit dem TV Vreden im Topspiel eine beeindruckende Stabilität. Ins Heimspiel gegen Münster geht der Tabellenführer als klarer Favorit. Foto: Johannes Kratz

Doch: Bei aller Euphorie richtet Vredens Trainer Frank Steinkamp den Fokus allein auf die kommende Aufgabe am Samstag ab 19.45 Uhr in der Hamalandhalle, Up de Bookholt. Dafür ist er erfahren genug. Dafür ist die Chance auch zu groß. Mit Julian Wenning, Julius Jetter und Maximilian Wagener fehlen gegen Münster gleich drei Kräfte. Die Favoritenposition nimmt der Coach dennoch natürlich an: „Unser Kader ist stark genug, um die Ausfälle aufzufangen.“ Die Qualität, auch in der Breite, erhöhe die Trainingsintensität – auch ein wichtiger Erfolgsfaktor. „Wenn du mittwochs 15, 16 Mann mit ähnlicher Qualität auf der Platte hast, kannst du ganz anders arbeiten.“

Für den verhinderten Torhüter Julian Wenning wird die Torwarttrainer Matthias Terhörst auf der Bank Platz nehmen. Ansonsten gebe es viele Optionen zur Kompensation. Besonders aufmerksam machen wird Steinkamp seine Mannen auf einen Winterneuzugang der Gäste: Stephan Niemand. Wurfgewaltig, immer für zehn bis 15 Tore gut – so schätzt Steinkamp den Führungsspieler der Münsteraner ein. Den müsse sein Team im Kollektiv in den Griff bekommen.

Torreiches Hinspiel


Ansonsten zeige der Saisonverlauf aber auch, dass der Gegner „nicht umsonst dort unten steht“. Das Hinspiel war torreich: 35:27 ging die Partie an Vreden. Eigentlich zu viele Gegentreffer gegen ein Kellerkind. Dass auch defensiv eine Entwicklung zu sehen ist, zeigte das jüngste 22:12 im Spitzenspiel in Warendorf. „Das war eine beeindruckende Leistung“, sieht auch Steinkamp im Defensivverhalten den Grundstein für einen möglichen Landesligaaufstieg. Über die Abwehr werden bekanntlich „Meister geschnitzt“.

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