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TV Werne: Außenseiter im Pokal

WERNE Die Handball-Damen des TV Werne erwarten am Samstag (6. Oktober, 19 Uhr) in der zweiten Runde des Kreispokals mit Jahn Dellwig einen hochklassigen Gegner.

von Von Henner Henning

, 05.10.2007
TV Werne: Außenseiter im Pokal

Ist auch im Pokalspiel gegen Jahn Dellwig wieder gefordert: Wernes Rückraumspielerin Melanie Seidelmann möchte den hohen Favoriten mit dem TV lange ärgern.

Der Oberliga-Absteiger der vergangenen Saison führt die Tabelle der Verbandsliga nach drei Spielen verlustpunktfrei an und ist für Wernes Spielertrainerin Beate Przybilla der klare Favorit. "Wir spielen zwar in einer Liga, aber Jahn bietet schon Handball über Verbandsliga-Niveau", sagt Przybilla und sieht ihr Team in der Außenseiterrolle.

Doch der Gegner aus Fröndenberg ist für die Werner Trainerin keine unbekannte Mannschaft. Bereits in der Pokalspielrunde des letzten Jahres trafen beide Teams aufeinander - der TV zog mit 28:32 nur knapp den Kürzeren.

Auch in dieser Saison hat Przybilla Dellwig schon beobachtet. "Sie spielen eine offensive 3-2-1-Deckung und setzen auf schnelle Ballgewinne und Gegenangriffe", erläutert sie die Jahn-Taktik.

Gut eingestellt geht der TV in diese Partie, hat sich doch Przybilla eine Angriffsvariante gegen die ungewöhnliche Deckung einfallen lassen. "Ich habe im Training in der Offensive ein wenig variiert und die Mädchen gut auf Dellwig vorbereitet. Aber genaueres werde ich vor dem Spiel natürlich nicht verraten", gab sie den geheimen Angriffsplan nicht preis.

Verletzte sucht man vergeblich

Im Zweitrunden-Spiel kann Przybilla personell auf alle Spielerinnen zurückgreifen, verletzte Spielerinnen sucht man im TV-Kader vergeblich. Auch die Urlauberinnen Przybilla, Nina Holtrup, Sonja Strunck und Linda Hillebrand sind zurück.

Die Pokalbegegnung nimmt Przybilla zwar ernst und möchte sie auch siegreich beenden, doch legt sie das Hauptaugenmerk auf den Ligabetrieb. "Die Punkte in der Meisterschaft sind uns wichtiger. Aber es ist gut, dass wir noch ein Pflichtspiel vor dem Neustart nach der Pause haben", sagte Beate Przybilla.

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