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TV Werne: Höhen, Tiefen, Auswärtssieg

WERNE Viele Höhen und Tiefen haben die Regionalliga-Basketballer des TV Werne auf ihrem Weg zum knappen Auswärtserfolg in Recklinghausen erlebt. Am Ende hatte das Team von Coach Ivan Rosic schlichtweg die besseren Nerven.

von Von Dominik Möller

, 27.01.2008
TV Werne: Höhen, Tiefen, Auswärtssieg

Gut sind die Werner in der Kuniberghalle, deren Korbanlage unter der Woche noch repariert werden musste, aus den Startlöchern gekommen. Konzentriert und hellwach starteten Rosic' Schützlinge in die ruppige aber faire Partie.

Allerdings war die Gangart nichts für jeden Werner. Max Schulze Pals tat sich mit dem physischen Auftreten der Hausherren extrem schwer. Die Folge: der Rhythmus fehlte. Entsprechend knapp bemessen war seine Spielzeit. "Wir haben versucht, ihn ins Spiel zu bringen", sagte Rosic. Nur geklappt habe es nicht so recht. "Es war nicht sein Spiel", so Rosic weiter.

Alles im Griff - bis zur 13. Minute

Dennoch: Auch ohne die Unterstützung von Schulze Pals schlugen sich die Werner tapfer, hatten die Citybaskets fest im Griff. Zumindest bis zur 13. Minute. Dann stellten die Werner das Spielen allerdings ein. Zu komfortabel schien ihnen die 37:21-Führung sein. Die Rache folgte.

Bis zur Halbzeit übernahmen die Vestspielstädter die Kontrolle - und auch die Führung (51:48). Und auch nach der großen Pause gaben die Hausherren den Ton an, zogen auf 66:56 (26.) davon. Die Werner wirkten konsterniert. Rien ne va plus - nichts ging mehr. Auszeit Rosic.

Bravouröse Defense

Die TV-Korbjäger berappelten sich. Bis zum Ende des dritten Viertels ließen sie keinen Punkt der Gastgeber dazu. Flem Tucker, der zwischenzeitlich in ein kleines Tief gefallen war, saß auf der Bank.Um die Defense kümmerten sich Frederik Meinert, Stephan Spermann und Bastian Naber. Mit Bravour.

Zum Auftakt des Schlussviertels waren die Werner schließlich wieder da. Nemanja Krstic verwandelte zwei Dreier (31.), der TV hatte das Spiel wieder in der Hand. Mit Gift und Galle verteidigten die Gäste - und im Abschluss präsentierten sie sich nervenstark.

Rückkehrer David Niehüser, der zusammen mit Jens Langos aufopferungsvoll unter den Körben kämpfte, traf einen wichtigen Dreier zum 77:70 (38.). Die Vorentscheidung. Zwar konterte Recklinghausens James Hudson (30 Punkte), traf ebenfalls. Letztlich blieb sein Treffer aber nur Ergebnisksmetik.

Citybasket Recklinghausen - TV Werne 74:78 (19:26, 32:22, 15:16, 8:14)