Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tägliche Tauzeit im Stall

02.03.2018
Tägliche Tauzeit im Stall

Zurzeit Alltag: Fabian Sibbing (15), Praktikant der Anne-Frank-Realschule auf dem Hof Buddendick-Vissing, taut eine Selbsttränke auf. Hildebrand-Stubbe

AHAUS. Die heftige Kälte und ein eisiger Ostwind machen den Menschen zurzeit schwer zu schaffen. Zumindest denen, die sich häufiger draußen bewegen müssen – zu Fuß oder auf dem Fahrrad zum Beispiel. Probleme gibt es zurzeit aber auch in den Innenräumen: Heizungen streiken, Wasserleitungen frieren ein. Für einige bedeutet das ganz viel zusätzliche Arbeit. Besonders betroffen sind nämlich die Landwirte, die ihre Tiere vor der Kälte schützen müssen. Mit den extrem niedrigen Temperaturen haben die zwar kein Problem, wohl aber damit, dass häufig ihrer Wasserzapfstellen, so genannte „Selbsttränken“ einfrieren. Sogar bei den Melkanlagen können manche Teile vereisen. Die Bauern müssen daher mehrfach am Tag die betroffenen Stellen mit warmem Wasser auftauen. So wie auf dem Hof Buddendick-Vissing in Wessum. Dort muss ständig dafür gesorgt werden, dass die Kühe und Jungtiere ausreichend Wasser haben. Davon brauchen sie viel, rund 100 Liter am Tag. Auch beim Grünfutter, das außerhalb der Ställe lagert, macht sich der Frost bemerkbar. Die obersten Schichten werden entsorgt, da die vereisten Teile gesundheitliche Probleme machen können.

Lesen Sie jetzt