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Alle Artikel zum Thema: Tarife

Tarife

Frankfurt/Main. Der Weg zum Pilotenstreik bei dem Billigflieger ist noch lang. Kaum wurden die Verhandlungen abgebrochen, gibt es schon wieder neue Sondierungsgespräche.mehr...

Frankfurt. Bei den Verhandlungen über einen Sanierungs- und Beschäftigungstarifvertrag für die angeschlagene Warenhauskette Kaufhof hat es auch am Donnerstag keinen Durchbruch gegeben. Die Vertreter von Verdi und die Kaufhof-Führung hätten sich in Frankfurt noch nicht abschließend auf ein Eckpunktepapier zu Zielen und Grundsätzen für die Sanierung einigen können, teilten beide Seiten mit.mehr...

Frankfurt/Main. Passagiere des Billigfliegers Ryanair müssen sich für den Sommer auf mögliche Streiks der Piloten einrichten. Nach der irischen Gewerkschaft IALPA hat nun auch die deutsche Vereinigung Cockpit die Tarifverhandlungen mit der europaweit agierenden Fluggesellschaft abgebrochen. In einer geplanten Urabstimmung sollen die Gewerkschaftsmitglieder unter den rund 400 in Deutschland stationierten Ryanair-Piloten über einen „längeren Streik“ abstimmen. Ryanair ist mit rund 430 Flugzeugen, 130 Millionen Passagieren pro Jahr und mehr als 4000 Piloten der größte Anbieter von Europaflügen.mehr...

Frankfurt/Main. Der vermeintliche Frieden mit den Gewerkschaften hat bei Ryanair nicht lange gehalten. Nach den irischen Piloten bereiten nun auch die deutschen Kapitäne und Co-Piloten einen Arbeitskampf vor.mehr...

Düsseldorf. Mehrere hundert Beschäftigte haben an den Düsseldorfer Uni-Kliniken die Arbeit niedergelegt. Mit Transparenten demonstrierten sie am Dienstagmorgen für einen Tarifvertrag zur Entlastung des Personals. Die Klinik hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass mit erhebliche Einschränkungen für die Patienten zu rechnen sei. Medizinisch dringende Eingriffe würden durchgeführt, doch eine Vielzahl von Operationen müsse verschoben werden.mehr...

Brüssel. Mittlerweile haben sich viele schon dran gewöhnt: Fürs Telefonieren und Texten im EU-Ausland fallen seit einem Jahr keine Extragebühren mehr an. Ist das wirklich eine Erfolgsgeschichte? Und wo lauern für die Verbraucher noch Kostenfallen?mehr...

Düsseldorf. Im Streit um bessere Arbeitsbedingungen an den Universitätskliniken Düsseldorf und Essen droht die Gewerkschaft Verdi jetzt mit einer Urabstimmung über Streiks. Bei den Klinikleitungen gebe es keine Bereitschaft, verbindliche Personaluntergrenzen festzuschreiben, „die den Gesundheitsschutz der Beschäftigten und eine gute Versorgung der Patienten sicherstellen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan van Hagen am Dienstag.mehr...

Rüsselsheim. Nach der Einigung mit den Beschäftigten will Opel nun die Vorteile aus dem neuen Konzernverbund heben. Mit mehr einheitlichen Teilen wird die Entwicklung billiger. Aber wie deutsch darf Opel bleiben?mehr...

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rechnet mit einer deutlichen Erhöhung des Mindestlohns. „Die Mindestlohnkommission wird noch im Juni eine Erhöhung vorschlagen. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage gehe ich von einer kräftigen Erhöhung aus“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“.mehr...

Schlaglichter

10.06.2018

Mindestlohn könnte kräftig steigen

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rechnet mit einer deutlichen Erhöhung des Mindestlohns. Die Mindestlohnkommission werde noch im Juni eine Erhöhung vorschlagen, so Heil zur „Bild am Sonntag“. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage gehe er von einem kräftigen Plus aus. Das Statistische Bundesamt rechnet bisher damit, dass der Mindestlohn von 8,84 Euro auf 9,19 Euro im kommenden Jahr steigt. Außerdem kündigte der Minister erneut an, schärfer zu kontrollieren, ob der Mindestlohns eingehalten wird. Es gebe Hinweise darauf, dass Arbeitgeber ihn immer noch unterlaufen.mehr...

Frankfurt/Köln. Die Verhandlungen über einen Sanierungs- und Beschäftigungstarifvertrag für die angeschlagene Warenhauskette Kaufhof sind nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi „auf einem guten Weg“. Ziel sei es, bis Ende Juni ein gemeinsames Eckpunktepapier zu erarbeiten, sagte Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Franke am Freitag. Die zunächst noch ergebnislos gebliebenen Gespräche sollen am 21. Juni fortgesetzt werden.mehr...

Berlin. Rund 800 000 Bauarbeiter in Deutschland bekommen spürbar mehr Geld. Nach der IG BAU haben auch die Arbeitgeberverbände dem Schlichterspruch des früheren Bundesministers Wolfgang Clement zugestimmt. Demnach gibt es im Westen rückwirkend zum 1. Mai 5,7 Prozent höhere Löhne und Gehälter sowie Einmalzahlungen von insgesamt 1100 Euro. Im Osten beträgt das Plus zunächst 6,6 Prozent, im Juni 2019 kommen weitere 0,8 Prozent hinzu. Die Einmalzahlung beträgt 250 Euro, die Vertragslaufzeit 26 Monate.mehr...

Rüsselsheim. Im November hatte Opel sein Sanierungskonzept unter dem Dach des neuen Eigentümers PSA verkündet. Erst mit einer umfassenden Beschäftigungsgarantie könnte jetzt die erhoffte Ruhe einkehren.mehr...

Rüsselsheim. Zehn Monate nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern haben sich das Opel-Management und der Betriebsrat auf ein Sanierungskonzept für die deutschen Standorte geeinigt. Laut einem Eckpunkte-Papier solle nur noch 3.700 Mitarbeiter freiwillig gehen. Die übrigen 15.000 Opelaner erhalten einen Kündigungsschutz bis zum Sommer 2023. Im Gegenzug soll das im für 2019 ausgehandelte Tarifgeld ausgesetzt werden, wie die IG Metall am Abend mitteilte. Opel hat die Einigung ebenfalls bestätigt.mehr...

Rüsselsheim. Bei den Gesprächen der Opel-Einigungsstelle soll es eigentlich um den großen Zukunftsplan gehen. Doch zum Auftakt streiten die Kontrahenten erneut um die Abfindungen, mit denen Opel viele Beschäftigte ködert.mehr...

Wirtschaft

26.05.2018

IG BAU stimmt Schlichterspruch zu

Berlin. Die Gewerkschaft IG BAU hat dem Schlichterspruch zur Tariferhöhung für 800.000 Bauarbeiter in Deutschland zugestimmt. Der IG-BAU-Vorsitzende Robert Feiger forderte am Samstag zugleich die Arbeitgeber auf, „dass sie dem Kompromiss ebenfalls zustimmen“.mehr...

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi steht kurz vor der Aufnahme von Tarifverhandlungen für die rund 800 in Deutschland stationierten Flugbegleiter des Billigfliegers Ryanair. Man habe mit dem Unternehmen den organisatorischen Rahmen abgesteckt und werde in der kommenden Woche eine Tarifkommission bilden, heißt es von Verdi. Nur ein Tarifvertrag könne nachhaltige Verbesserungen und gleichwertige Arbeitsbedingungen sicherstellen. Ryanair hatte erst im vergangenen Jahr ihre grundsätzlich anti-gewerkschaftliche Haltung abgelegt und erste Verhandlungen mit Pilotenvertretungen aufgenommen.mehr...

Brüssel. Nach ergebnislosen Verhandlungen im Tarifkonflikt bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wollen die Piloten der belgischen Fluggesellschaft am Mittwoch erneut streiken.mehr...

Brüssel. Wegen eines Pilotenstreiks hat die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines heute drei Viertel ihrer Flüge gestrichen, darunter fast alle Verbindungen von Brüssel nach Deutschland. Insgesamt sind rund 63 000 Passagiere betroffen. Auch für Mittwoch ist ein Streiktag vorgesehen. Am Morgen begann jedoch eine Schlichtung, um den Konflikt beizulegen. Die Piloten fordern höhere Gehälter und Renten sowie einen besseren Ausgleich zwischen Freizeit und Arbeitszeit. Die Gewerkschaft kritisiert unsichere Arbeitsbedingungen. Man verlange Klarheit von der deutschen Muttergesellschaft über die Zukunftspläne.mehr...

Brüssel. Wegen eines Pilotenstreiks hat die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines drei Viertel ihrer Flüge gestrichen, darunter fast alle Verbindungen von Brüssel nach Deutschland.mehr...

Brüssel. Von dem angekündigten Streik bei der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines sollen heute viele Verbindungen nach Deutschland betroffen sein. Laut einer Online-Übersicht der Fluggesellschaft starten nur 8 Flüge. Zwischen Berlin und Brüssel gibt es nur je einen Flug in jede Richtung. Auch zu vielen weiteren Zielen sollen Verbindungen ausfallen. Unternehmensangaben zufolge wirkt sich der Streik auf insgesamt mehr als 60 000 Passagiere aus. Betroffene Kunden könnten gratis umbuchen oder ihre Reise stornieren, hieß es vorab. Auch der Mittwoch ist als Streiktag vorgesehen.mehr...

Berlin. Die rund 800 000 Bauarbeiter in Deutschland sollen deutlich mehr Geld bekommen. Ein Schlichterspruch, der den Tarifkonflikt in der Branche nach langen Verhandlungen beilegte, sieht eine Lohnerhöhung von mindestens 5,7 Prozent vor. Außerdem soll es eine weitere Annäherung der niedrigeren Ost-Einkommen an das Westniveau geben. Der Verhandlungsführer der IG BAU, Dietmar Schäfers, sprach vom „besten Tarifabschluss in Deutschland in diesem Jahr“. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber Uwe Nostitz sagte: „Wir haben die Kuh vom Eis geholt.“ Streiks sind damit abgewendet.mehr...

Schlaglichter

12.05.2018

Schlichterspruch für Bau-Tarife

Berlin. Nach dem Schlichterspruch ist der Tarifkonflikt in der Bauwirtschaft noch nicht endgültig gelöst. Die Vertreter von Arbeitgebern und der Gewerkschaft stimmten dem Kompromissvorschlag zwar zu. Allerdings müssen auch die zuständigen Gremien grünes Licht geben. Laut Schlichterspruch sollen die Beschäftigten im Westen zum 1. Mai 2018 rückwirkend eine Lohnerhöhung um 5,7 Prozent erhalten bei einer Vertragslaufzeit von 26 Monaten. Die Ost-Löhne sollen um 6,6 Prozent zum 1. Mai 2018 und um 0,8 Prozent zum 1. Juni 2019 steigen. Hinzu kommen mehrere Einmalzahlungen.“mehr...

Berlin. Der Schlichterspruch für die Bauwirtschaft ist gefallen, die Beteiligten haben dem Tarifkompromiss zugestimmt. Die Einigung sieht ein deutliches Lohnplus vor. Einen Vorbehalt gibt es aber noch.mehr...

Berlin. Die Tarifverhandlungen für rund 800 000 Bauarbeiter sind mit einem Schiedsspruch des Schlichters Wolfgang Clement beendet worden. Das teilten die Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG BAU nach einer rund 19-stündigen Schlichtungsrunde in Berlin mit. Über die Details des Schlichterspruchs wollen beide Seiten erst am Vormittag informieren. Die IG BAU war mit einer Forderung von 6 Prozent mehr Geld bei 12 Monaten Vertragslaufzeit in die Verhandlungen gegangen.mehr...

Schlaglichter

12.05.2018

Schlichterspruch für Bauwirtschaft

Berlin. Die Schlichtungsverhandlungen für die 800 000 Arbeiter der Bauindustrie sind am Morgen mit einem Schlichterspruch beendet worden. Zunächst blieb offen, ob dieser Tarifkompromiss von beiden Seiten akzeptiert wird.mehr...

Eilmeldungen

12.05.2018

Schlichterspruch für Bauwirtschaft

Berlin. Die Schlichtungsverhandlungen für die 800 000 Arbeiter der Bauindustrie sind am Samstagmorgen mit einem Schlichterspruch beendet worden. Zunächst blieb offen, ob dieser Tarifkompromiss von beiden Seiten akzeptiert wird.mehr...

Berlin. Die Tarifpartner der Bauwirtschaft haben die Schlichtungsverhandlung über die künftigen Einkommen von rund 800 000 Bauarbeitern fortgesetzt. Der Schlichter, der ehemalige Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement, sprach zum Auftakt der zweiten Schlichtungrunde in Berlin von einer „schwierigen Situation“. „Es ist keineswegs sicher, dass es zu einer Lösung kommt“, fügte er hinzu. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hatte die Tarifverhandlungen nach drei Runden für gescheitert erklärt.mehr...

Bad Hersfeld/Berlin. Fünf Jahre Arbeitskampf bei Amazon - und die Bilanz ist so verschieden wie die Interessen: Verdi glaubt, viele Verbesserungen an den deutschen Standorten befördert zu haben. Der Versandhandelsriese versichert, auch ohne Tarifvertrag ein guter Arbeitgeber zu sein.mehr...

Berlin. In der Tarifschlichtung für die Bauwirtschaft sind beide Seiten noch weit auseinander. Sie ringen nicht nur um die Höhe der Einkommen, sondern auch um einen Ausgleich für Fahrten zu Baustellen.mehr...

Wirtschaft

09.05.2018

Opel setzt Abfindungen vorerst aus

Rüsselsheim. Mit verschiedenen Abfindungsmodellen will Opel seine Belegschaft drastisch verkleinern. Im Streit mit dem Betriebsrat um die vernünftige Größenordnung gibt es nun eine Pause zum Nachdenken.mehr...

Berlin. Unterwegs endlos chatten oder Musik und Serien streamen - ohne dabei Datenvolumen zu verbrauchen. Wie das geht? Mit dem sogenannten Zero Rating. Das klingt verlockend, ruft aber Verbraucherschützer und Netzaktivisten auf den Plan. Sie sehen die Netzneutralität gefährdet.mehr...

Paris. Die Air-France-Spitze hat sich im Tarifkonflikt gehörig verschätzt. Der Abgang von Konzernchef Janaillac weckt Sorgen, dass der Sanierungskurs scheitern könnte. Frankreichs Wirtschaftsminister sieht das Überleben der Airline auf dem Spiel.mehr...

Frankfurt/Main. Vor dem Beginn von Schlichtungsgesprächen hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt die Arbeitgeber zu einem Entgegenkommen aufgefordert. „Die Bauarbeiter sind zutiefst enttäuscht und aufgebracht, dass sie trotz bester Aussichten der Branche nicht an den Gewinnen teilhaben sollen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Robert Feiger der dpa. Die Schlichtung für die rund 800 000 Beschäftigten beginnt übermorgen. Die Gewerkschaft verlangt neben 6 Prozent mehr Lohn eine Aufstockung des 13. Monatsgehalts sowie eine Vergütung für lange Anfahrtszeiten zu wechselnden Baustellen.mehr...

Schlaglichter

04.05.2018

Chef von Air France-KLM tritt zurück

Paris. Nach einer Niederlage im Tarifkonflikt bei der französischen Fluggesellschaft Air France gibt Konzernchef Jean-Marc Janaillac sein Amt ab. Er werde seinen Rücktritt in den kommenden Tagen beim Verwaltungsrat des französisch-niederländischen Konzerns Air France-KLM einreichen, sagte Janaillac. Zuvor hatten die Teilnehmer einer Mitarbeiterbefragung bei Air France mehrheitlich gegen den jüngsten Gehaltsvorschlag des Managements gestimmt. Mit der Abstimmung wollte die Unternehmensspitze eigentlich Bewegung in den festgefahrenen Konflikt mit den französischen Gewerkschaften bringen.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen will Dumping-Löhne im Friseurhandwerk eindämmen. Rückwirkend zum 1. März 2018 habe er deswegen den Vergütungstarifvertrag für Auszubildende für allgemeinverbindlich erklärt, teilte NRW-Arbeitsminister Franz-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf mit.mehr...

Paris. 300 Millionen Euro hat die Streikwelle bei Air France schon gekostet. Mit einer Mitarbeiterabstimmung wollte das Management Bewegung in den festgefahrenen Tarifkonflikt bringen - stattdessen taumelt das Unternehmen nun in eine Führungskrise.mehr...

Düsseldorf. Die Spielergewerkschaft VDV drängt auf einen Tarifvertrag für deutsche Berufsfußballer. Sowohl für die Profis als auch Vereine hätte das Vorteile, sagte VDV-Geschäftsführer Ulf Baranowsky der Deutschen Presse-Agentur. Ein Tarifvertrag könnte etwa freie Arztwahl, längere Lohnfortzahlung bei Krankheit, Spielerbeteiligung an Vermarktungserlösen oder die Einrichtung eines Karrierefonds für die Zeit nach der Laufbahn garantieren. Die Vereine hingegen hätten Rechtssicherheit.mehr...

Rüsselsheim. Weil Opel zu viele Leute an Bord hat, bietet das Unternehmen auch jüngeren Mitarbeitern hohe Abfindungen an. Dem Betriebsrat geht das alles viel zu schnell.mehr...

Paris. Der seit Wochen andauernde Gehaltsstreit bei der französischen Fluggesellschaft Air France geht in die nächste Runde. Drei Pilotengewerkschaften kündigten neue Streiks für den 3., 4., 7. und 8. Mai an. Das Unternehmen kritisierte den Aufruf als unverständlich, weil es noch bis Ende kommender Woche alle Beschäftigten zu seinem jüngsten Gehaltsvorschlag befragt. Die Gewerkschaften gefährdeten die wirtschaftliche Situation des Unternehmens noch weiter, hieß es in einer Mitteilung.mehr...

Rüsselsheim. Am Standort Eisenach zeigt sich zuerst, wie die Sanierung des Autoherstellers Opel ablaufen wird. Im Poker zwischen dem französischen PSA-Konzern und IG Metall will Thüringen mitmischen.mehr...

Paris. Streiks bei der französischen Bahn und der Fluggesellschaft Air France haben am Montag erneut Pendler und Reisende beeinträchtigt. Im Bahnverkehr in Frankreich fielen allerdings etwas weniger Züge aus als an den vorherigen Streiktagen vergangene Woche. Trotzdem fuhren laut Ankündigung des Bahnbetreibers SNCF im Durchschnitt nur zwei von fünf TGV-Hochgeschwindigkeitszügen. Die französische Fluggesellschaft Air France strich etwa ein Viertel ihrer Verbindungen. Auch für Dienstag sind Streiks angekündigt.mehr...

Schlaglichter

20.04.2018

Betriebsrat: Opel laufen die Leute weg

Frankfurt/Main. Beim Sanierungsfall Opel verlassen Tausende Beschäftigte das Unternehmen. „Opel laufen wirklich die Leute weg“, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug in Frankfurt. Nach seinen Angaben haben schon mehr als 2500 Beschäftigte die Abfindungen zum Vorruhestand angenommen. Dazu kämen mindestens 500 Mitarbeiter in Altersteilzeit und eine unbekannte Zahl von Beschäftigten, die weitere Abfindungsangebote annähmen. Schäfer-Klug befürchtet unter der Regie des neuen Mutterkonzerns PSA großen Schaden für die Zukunft des Autobauers: „Es wollen mehr gehen, als notwendig ist.“mehr...

Rüsselsheim. Das Management des verlustreichen Autobauers Opel verlangt nach Angaben von Betriebsratschef Schäfer-Klug von den Beschäftigten deutliche Einschnitte. Dies wolle die Mitarbeitervertretung nicht mittragen. Der Vorschlag, in Eisenach künftig nur ein Fahrzeug zu bauen, laufe in etwa auf eine Halbierung der Belegschaft von aktuell 1.800 Mitarbeitern hinaus, sagte Schäfer-Klug im Anschluss an eine Betriebsversammlung im Stammwerk Rüsselsheim. An den deutschen Opel-Standorten mit fast 19.000 Beschäftigten gilt aktuell Kurzarbeit. Opel war im August 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommen worden und soll saniert werden.mehr...

Paris. Französische Eisenbahner haben mit ihrem Streik gegen die Reform der Staatsbahn SNCF erneut große Teile des Zugverkehrs lahmgelegt. Zwar ist die Beteiligung an den Protestaktionen inzwischen deutlich niedriger als zu Beginn der Streikwelle, trotzdem fielen laut Ankündigung der SNCF etwa zwei Drittel der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge aus. Auch Fernverbindungen nach Deutschland wurden gestrichen. Im französischen Regionalverkehr fuhren wie schon am Vortag durchschnittlich zwei von fünf Zügen. Es war bereits der achte Streiktag seit Anfang April.mehr...

Rüsselsheim. Bei Opel geht es um die Jobs. Als erstes wird am Standort Eisenach klar, dass die Zukunftspläne von Management und Gewerkschaft sehr weit auseinanderliegen.mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

Streit um Opel-Sanierung spitzt sich zu

Rüsselsheim. Der Streit um die Sanierung beim Autobauer Opel spitzt sich zu. IG Metall und Betriebsrat werfen der eigenen Geschäftsführung und dem neuen Mutterkonzern PSA offenen Tarifbruch vor. Als Reaktion haben sie für morgen Nachmittag zu Betriebsversammlungen an allen drei Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach aufgerufen. Vor allem das Werk in Eisenach steht im Fokus: hier plant Opel laut den Gewerkschaften einen massiven Personalabbau. Die Belegschaft könnte von rund 1800 auf nur noch knapp 1000 Leute schrumpfen.mehr...

Köln. Der Städtetag Nordrhein-Westfalen sieht beim Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst Licht und Schatten. „Der Abschluss ist akzeptabel, da ein Kompromiss gefunden werden musste“, sagte der Geschäftsführer des Städtetags Nordrhein-Westfalen, Helmut Dedy, am Mittwoch. Er werde aber die zahlreichen strukturschwachen Städte in NRW finanziell deutlich belasten. „Gerade diesen Städten mit hohen Sozialausgaben und Defiziten werden die Mehrausgaben zu schaffen machen.“ Positiv aus Sicht der Städte seien die lange Laufzeit des Tarifvertrags und dass der öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiv bleibe.mehr...

Hannover. Für mobile Vielsurfer gibt es mittlerweile bezahlbare Datentarife auch mit größerem monatlichen Datenvolumen. Wer solch einen Tarif braucht, muss allerdings das Kleingedruckte beachten - und sollte lieber eine Nummer größer buchen.mehr...

Potsdam. Es waren viele zähe Stunden, aber plötzlich zeigten die Verhandler beste Laune: Bsirske, Seehofer und Co. gelang ein komplizierter Tarifabschluss, der allen etwas bringen soll.mehr...

Potsdam. Zuletzt hakte es nochmals bei den Kommunen. Am frühen Morgen kam dann doch der Durchbruch bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.mehr...

Potsdam. Die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen bis März 2020 im Schnitt insgesamt 7,5 Prozent mehr Geld bekommen. Der neue Tarifvertrag soll rückwirkend zum 1. März beginnen und eine Laufzeit von 30 Monaten haben. Dies teilten die Verhandlungsführer nach dreitägigem Ringen in Potsdam mit. Für die unteren Einkommen gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Horst Seehofer, zeigten sich nachher sehr zufrieden mit dem Abschluss.mehr...

Potsdam. Die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen bekommen eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent bei 30 Monaten Laufzeit. Die Erhöhung solle in drei Stufen erfolgen, teilte der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Horst Seehofer in Potsdam mit. Der öffentliche Dienst sei in Zukunft wettbewerbsfähig. Seehofer zeigte sich ebenso zufrieden wie Verdi-Chef Frank Bsirske. „Es ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.mehr...

Potsdam. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Durchbruch erzielt. Beide Seiten nahmen einen Kompromiss an, wie die Deutsche Presse-Agentur in Potsdam erfuhr. mehr...

Potsdam. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Durchbruch erzielt. Beide Seiten nahmen einen Kompromiss an, wie die Deutsche Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen in Potsdam erfuhr. mehr...

Potsdam. Es dauerte lange, doch dann war ein Ergebnis da. Für Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gibt es mehr Geld in Stufen.mehr...

Potsdam. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen in drei Stufen höhere Einkommen erhalten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent. Das ist der Inhalt des vorläufigen Ergebnis der Tarifverhandlungen in Potsdam, wie die Deutsche Presse-Agentur und der WDR erfahren haben. Die Gremien von Arbeitgebern und Gewerkschaften müssen dem Ergebnis noch zustimmen. Geben sie grünes Licht, wären weitere Warnstreiks endgültig abgewendet. mehr...

Potsdam. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen nach einem vorläufigen Tarifergebnis mehr Einkommen in drei Stufen erhalten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent, wie die Deutsche Presse-Agentur und der WDR am Dienstag in Potsdam erfuhren. Die Gremien von Arbeitgebern und Gewerkschaften mussten dem Ergebnis am Abend noch zustimmen.mehr...

Potsdam. Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst hat die Spitzenrunde von Arbeitgebern und Gewerkschaften ein vorläufiges Ergebnis erzielt. Das hat die Deutsche Presse-Agentur in Potsdam erfahren. Das Ergebnis soll den Gremien der Arbeitgeber- und Gewerkschaftsseite vorgelegt werden. Details gab es zunächst keine. Stimmen die Gremien dem Ergebnis der Verhandlungsführer zu, wären drohende Warnstreiks endgültig abgewendet. Vor allem der von den Gewerkschaften geforderter Mindestbetrag für untere Lohngruppen galt als problematisch für die Arbeitgeber.mehr...

Potsdam. Im Tarifpoker für den öffentlichen Dienst hat es noch immer keinen Durchbruch gegeben. Arbeitgeber und Gewerkschaften ringen zur Stunde in Potsdam länger als gedacht um einen Kompromiss. Eine Entscheidung wird für den späten Nachmittag oder Abend erwartet. Verdi-Chef Bsirske hatte am Vormittag gesagt, man sei einer Einigung näher gekommen. Für die Kommunen ist die von den Gewerkschaften geforderte Anhebung der unteren und mittleren Einkommen um 200 Euro problematisch. Aber auch die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld ist den Arbeitgebern von Bund und Kommunen zu teuer.mehr...

Potsdam. Arbeitgeber und Gewerkschaften im öffentlichen Dienst sind nach Angaben von Verdi-Chef Frank Bsirske bei ihren Tarifverhandlungen einer Einigung näher gekommen. Einige Hürden seien jetzt noch zu nehmen, sagte Bsirske vor Beginn des entscheidenden, vorerst letzten Verhandlungstages. Das Ergebnis, wenn es denn zum Abschluss komme, sei sehr komplex. Vor allem ein von den Gewerkschaften geforderter Mindestbetrag von 200 Euro mehr Einkommen für die unteren Lohngruppen galt zuletzt als problematisch für die Arbeitgeber. Aber auch die Forderung nach unterm Strich sechs Prozent mehr Geld ist ihnen zu teuer.mehr...

Potsdam. Drei Tage lang rangen Arbeitgeber und Gewerkschaften miteinander - dann kamen ihre Verhandlungsführer zu einem Ergebnis. Nach einigem Zögern stimmte der kommunale Arbeitgeberverband VKA zu.mehr...

Potsdam. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst heute keinen Durchbruch erzielt. Nach anfänglichem Optimismus blieb eine Annäherung vorerst aus. „Es gibt Komplikationen, und wir müssen sehen, wie wir sie bewältigen“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, in Potsdam. In der vergangenen Woche hatten massive Warnstreiks unter anderem Teile des Nahverkehrs in Deutschland lahmgelegt und den Flugverkehr gestört.mehr...

Rüsselsheim/Eisenach. Bei der Opel-Sanierung liegen Management und Arbeitnehmer noch weit auseinander. Weil die IG Metall nicht zu weiteren Lohnzugeständnissen bereit war, wird nun eine wichtige Investition vertagt.mehr...

Paris. Im Streik um mehr Lohn bei der französischen Fluggesellschaft Air France fallen am Dienstag erneut zahlreiche Flüge aus. Betroffen ist knapp jede dritte Verbindung. Besonders hart treffen die Ausstände Passagiere, die Langstreckenflüge gebucht hatten.mehr...

Rüsselsheim. Bei der anstehenden Sanierung des Autobauers Opel verhärten sich die Fronten zwischen Management und Arbeitnehmern. Wegen des Widerstands der IG Metall hat das Führungsgremium des Mutterkonzerns PSA die geplante Investitionsentscheidung für das Montagewerk Eisenach ausgesetzt, wie Unternehmenschef Michael Lohscheller der Belegschaft mitteilte. Die Investition habe noch kein grünes Licht erhalten, weil die Verhandlungen mit den Sozialpartnern noch nicht zu einer Einigung geführt hätten, schrieb der Opel-Chef an seine Mitarbeiter.mehr...

Potsdam. Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist eine Annäherung vorerst weiter ausgeblieben. Die Verhandlungsführer kamen am Mittag in Potsdam wieder zusammen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hatte am Morgen Schwierigkeiten öffentlich gemacht: „Es gibt Komplikationen, und wir müssen sehen, wie wir sie bewältigen.“ Somit wird eine Einigung nicht mehr für heute erwartet, sondern voraussichtlich erst für Dienstag. Grundsätzlich ist auch ein vorläufiges Scheitern möglich.mehr...

Potsdam. Bei der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind zwischen den Verhandlungspartnern überraschende Schwierigkeiten aufgetreten. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, sagte: „Es gibt Komplikationen, und wir müssen sehen, wie wir sie bewältigen.“ Weitere Angaben wollte Bsirske nicht machen. „Die Stimmung ist mäßig.“ Eine Einigung wird nicht mehr für heute erwartet. Grundsätzlich ist auch ein vorläufiges Scheitern möglich. Vor allem der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Horst Seehofer, hatte sich optimistisch geäußert. mehr...

Potsdam. Müssen sich die Bürger auf neue Streiks von Straßenbahnfahrern, Erziehern und Flughafenpersonal einstellen? An diesem Dienstag wird bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst die Stunde der Wahrheit erwartet.mehr...

Potsdam. Die wohl entscheidende Tarifrunde für den öffentlichen Dienst wird am Mittag in Potsdam fortgesetzt. Bis gestern Abend war in dem Tarifpoker für die 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen eine grundsätzliche Annäherung ausgeblieben. Arbeitsgruppen sollen Annäherungsmöglichkeiten ausloten, dann sollen sich die Verhandlungsführer wieder treffen. Die Arbeitnehmer lehnen die Forderungen nach sechs Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr, bisher ab.mehr...

Potsdam. Die wohl entscheidende Tarifrunde für den öffentlichen Dienst wird heute in Potsdam fortgesetzt. Bis gestern Abend war eine grundsätzliche Annäherung vorerst ausgeblieben. Im Tarifpoker für 2,3 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen wurden zunächst Arbeitsgruppen eingesetzt, die für die Verhandlungsführer Annäherungsmöglichkeiten ausloten sollten. In der vergangenen Woche hatten massive Warnstreiks unter anderem Teile des Nahverkehrs in Deutschland lahmgelegt und den Flugverkehr gestört.mehr...

Potsdam. Es klang zunächst optimistisch, trotzdem gab es im Tarifpoker des öffentlichen Dienstes heute noch keinen Durchbruch. Der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Seehofer, sagte, bei Höhe und Struktur eines möglichen Abschlusses gebe es nach wie vor unterschiedliche Positionen. Laut Seehofer haben sich die Verhandlungsparteien bewegt. Aber, es müsse noch viel gerechnet werden, so Seehofer weiter. Bis morgen Mittag soll in Arbeitsgruppen weiter gesprochen werden, dann treffen sich die Verhandlungsführer wieder. Die Zeichen stehen nach den Warnstreiks der vergangenen Tage aber auf Einigung. Beide Seiten zeigten sich am Mittag optimistisch, dass ein Durchbruch gelingt.mehr...

Potsdam. Bei der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst sind die Verhandlungsführer vorerst ohne grundsätzliche Annäherung auseinandergegangen. Bei Höhe und Struktur eines möglichen Abschlusses gebe es nach wie vor unterschiedliche Positionen, sagte Innenminister Seehofer am frühen Abend in Potsdam. Seehofer ist der Verhandlungsführer des Bundes bei dem Tarifpoker für 2,3 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen. „Wir haben uns ein Stückchen nach vorne bewegt“, sagte Seehofer. Aber: „Es muss noch viel gerechnet werden.“ Bis morgen Mittag sollen Arbeitsgruppen Annäherungsmöglichkeiten ausloten, dann treffen sich die Verhandlungsführer wieder.mehr...

Potsdam. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind vorsichtig optimistisch in die voraussichtlich entscheidende Tarifrunde für den öffentlichen Dienst gegangen. Bundesinnenminister Seehofer betonte, man werde sich bemühen, zu einem Ergebnis zu kommen. Bei seiner Ankunft in Potsdam empfingen ihn hunderte Demonstranten mit Sprechchören und Pfeifkonzerten. Verdi-Chef Bsirske sagte, es gebe ein gemeinsames Interesse daran, alles daranzusetzen, in diesen Tagen einen Durchbruch zu erzielen. Die dritte Runde ist bis morgen angesetzt, kann aber auch erst am Dienstag oder Mittwoch enden.mehr...

Potsdam. Zunächst Optimismus zum Start der entscheidenden Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst. Doch dann verkündet Innenminister Seehofer erst einmal, dass alles kompliziert ist.mehr...

Potsdam. Nach tagelangen Warnstreiks werden heute in Potsdam die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen fortgesetzt. Bei dieser dritten Runde ist ein Durchbruch Anfang der Woche möglich. Die Arbeitgeber haben den Gewerkschaften aber bisher noch kein Angebot vorgelegt. Erstmals dabei ist Innenminister Horst Seehofer als Verhandlungsführer des Bundes. Bisher lehnen die Arbeitgeber die Gewerkschaftsforderungen nach sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro, ab. Es geht um 2,3 Millionen Beschäftigte bei Kommunen und beim Bund.mehr...

Potsdam. Vor der wohl entscheidenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst morgen hat Bundesinnenminister Seehofer die Vorstellungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Die Gewerkschaftsforderung von sechs Prozent für ein Jahr sei zu hoch. Seehofer betonte aber auch, dass der öffentliche Dienst einen wertvollen Beitrag dafür leiste, dass Deutschland funktioniere. Man werde die Verhandlungen so weiterführen, dass es zügig zu sinnvollen Ergebnissen komme. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat.mehr...

Köln. Angesichts der Krise beim Warenhauskonzern Kaufhof hat sich die Gewerkschaft Verdi grundsätzlich bereit erklärt, mit dem Unternehmen über einen Sanierungstarifvertrag zu verhandeln. Verdi habe beschlossen, Gespräche über eine Neuausrichtung des Unternehmens aufzunehmen, teilte die Gewerkschaft am Freitag nach einer Sitzung der Tarifkommission in Frankfurt mit.mehr...

Köln. Angesichts der Krise beim Warenhauskonzern Kaufhof hat sich die Gewerkschaft Verdi grundsätzlich bereit erklärt, mit dem Unternehmen über einen Sanierungstarifvertrag zu verhandeln.mehr...

Rüsselsheim. Nach der Übernahme durch PSA kommt Autobauer Opel bei der Sanierung nur in den ausländischen Werken voran. An den deutschen Standorten wird die Auseinandersetzung zwischen Management und IG Metall härter.mehr...

Berlin. Vor der wahrscheinlich entscheidenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen haben erneut Tausende Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Schwerpunkte waren Hessen und Sachsen. In Frankfurt brauchten Pendler am Morgen viel Geduld auf dem Weg zur Arbeit. Straßenbahnen und U-Bahnen standen still. Auch in Leipzig, Bochum, und Mainz ruhte der Nahverkehr. Zudem wurden in Sachsen und Sachsen-Anhalt in vielen Städten Kitas bestreikt. Drei Viertel der Bürger haben einer Umfrage zufolge Verständnis für die Warnstreiks. Von Sonntag an soll in Potsdam weiter verhandelt werden.mehr...

Bochum. Zum Abschluss der aktuellen Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag den Nahverkehr in den Ruhrgebietsstädten Bochum und Gelsenkirchen bestreikt. „Es fahren keine Bahnen und Busse“, sagte eine Sprecherin des Nahverkehrsunternehmens Bogestra.mehr...

Berlin. Vor der wohl entscheidenden Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi ihren Forderungen mit weiteren Warnstreiks Nachdruck verliehen. Schwerpunkte sind heute Hessen und Sachsen. Von Sonntag an soll in Potsdam weiter verhandelt werden. In Frankfurt fallen seit dem Morgen Straßenbahnen und U-Bahnen aus, wie eine Verdi-Sprecherin sagte. Zudem sollen die Müllabfuhr, Kitas, Krankenhäuser und die Stadtverwaltung betroffen sein. Auch in weiteren Städten und Kreisen Hessens wird zum Streik aufgerufen.mehr...

Berlin. Wieder stehen in großen Städten Bahnen still, Kitas bleiben zu, Müll wird nicht abgeholt. Die Gewerkschaft Verdi macht vor der nächsten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst nochmals Druck.mehr...

Köln. Der Warenhauskonzern Kaufhof steckt in der Krise. Die Umsätze sinken und das Unternehmen schreibt rote Zahlen. Die Kaufhof-Leitung drängt deshalb auf Lohnzugeständnisse der rund 18 000 Mitarbeiter. Sie will mit der Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abschließen. Die Tarifkommission berät heute an einem geheim gehaltenen Ort darüber, ob sie auf die Forderungen eingehen und in Verhandlungen mit der Kaufhof-Führung eintreten soll.mehr...

Berlin. Die Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen findet vorerst ihren Abschluss - ab Sonntag wird weiterverhandelt. Schwerpunkte heute sind vor allem Hessen und Sachsen. In Frankfurt am Main hat die Gewerkschaft Verdi die Fahrer von U- und Straßenbahnen dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Betroffen in Hessens größter Stadt sind auch die Müllabfuhr, Kitas oder Krankenhäuser. Warnstreiks im Nahverkehr soll es auch in Mainz und in Bochum geben. Demonstrationen und Kundgebungen sind unter anderem in Frankfurt, Dresden und auch in Leipzig geplant.mehr...

Berlin. Gegen Ende einer Woche massiver Warnstreiks haben die Gewerkschaften den Nahverkehr unter anderem in Stuttgart und Hannover teils lahmgelegt. Am dritten Warnstreiktag in Folge blieben zudem in vielen Städten Kitas und Stadtverwaltungen geschlossen. Mancherorts arbeiteten Müllentsorger und Stadtreiniger nicht. Auch in Krankenhäusern gab es Einschränkungen des Betriebs. Bundesweit legten laut Gewerkschaft Verdi mehr als 45 000 Beschäftigte des Bundes und der Kommunen ihre Arbeit nieder. Die voraussichtlich abschließende Verhandlungsrunde startet an diesem Sonntag in Potsdam.mehr...

Bonn. Die Beschäftigten der Telekom bekommen mehr Geld. In der vierten Verhandlungsrunde haben sich beide Seiten auf eine Entgelterhöhung sowie neue Arbeitszeitmodelle für die 55 000 Beschäftigten und 7000 Auszubildenden geeinigt, wie die Telekom und die Gewerkschaft Verdi in Euskirchen mitteilten. Demnach erhalten die Mitarbeiter der operativen Gesellschaften - also etwa Kundenservice und Außendienst - je nach Entgeltgruppe zwischen 4,8 und 5,2 Prozent mehr Gehalt in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Die zwei Stufen treten jeweils zum 1. Mai 2018 und 2019 in Kraft.mehr...

Essen. In Essen wurden am Donnerstag wegen des Tarifstreits im öffentlichen Dienst keine Mülltonnen abgeholt - die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe streikten. Ansonsten seien NRW-weit keine größeren Aktionen geplant, sagte ein Verdi-Sprecher. Am Freitag wollten die Mitarbeiter der Bochum-Gelsenkirchener Nahverkehrsbetriebes Bogestra ihre Arbeit niederlegen. Busse und Bahnen in Bochum und Gelsenkirchen stehen damit still. Bundesweit beginnt die dritte Verhandlungsrunde an diesem Sonntag in Potsdam.mehr...

Stuttgart. Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben unter anderem den Nahverkehr im Großraum Stuttgart weitgehend lahm gelegt. Seit Betriebsbeginn stehen die Bahnen und Busse der Stuttgarter Straßenbahnen still. Erst morgen soll sich der Betrieb wieder normalisieren. Auch in mehreren Städten in Niedersachsen soll der Nahverkehr bestreikt werden. In zahlreichen Städten bleiben Kitas und öffentliche Einrichtungen sowie Stadtverwaltungen geschlossen. In Hamburg wollen auch die Beschäftigten der Stadtreinigung streiken. Auch in Krankenhäusern sind Einschränkungen des Betriebs angekündigt.mehr...