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Tarifeinigung beim Energiekonzern Eon

Der Tarifkonflikt beim Energiekonzern Eon ist beigelegt. Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich am Freitag in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Einigung.

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Berlin

, 09.03.2018
Tarifeinigung beim Energiekonzern Eon

Ein Mann hat vor dem roten Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Wie die Gewerkschaft Verdi und Eon am Abend mitteilten, vereinbarten die Tarifpartner eine Einkommensverbesserung von 3 Prozent rückwirkend ab 01. März dieses Jahres. Die Laufzeit beträgt laut Eon 16 Monate - nach einem Leermonat im Februar.

Von der Einigung betroffen seien die rund 10 000 Beschäftigten und Auszubildenden im Eon-Konzern, die zur Tarifgemeinschaft Energie gehörten.

Auszubildende erhalten laut Verdi ab dem gleichen Zeitpunkt 85 Euro monatlich mehr. Zusätzlich sei eine Einmalzahlung von 1100 Euro für Tarifbeschäftigte und 500 Euro für Auszubildende vereinbart worden. Zudem sollen sämtliche Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss unbefristet übernommen werden.

Eon sprach von einer fairen und „wirtschaftlich gerade noch“ vertretbaren Einigung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Nachwuchssicherung qualifizierter Fachkräfte seien ergänzend eine überproportionale Gehaltssteigerung und eine Übernahmegarantie für Auszubildende vereinbart: „Wir begrüßen, dass wir nach schwierigen, aber konstruktiven Gesprächen mit ver.di und IG BCE schnell Klarheit für unsere Beschäftigten herstellen konnten.“

Verdi-Verhandlungsführer Volker Stüber sagte, nachdem die Arbeitgeber in langwierigen Verhandlungen ein kompromissfähiges Angebot vorgelegt hätten, sei ein unbefristeter Streik in der privaten Energiewirtschaft abgewendet worden.

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