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Taxifahrer in Wipperfürth getötet - Angeklagter schweigt

Im Revisionsprozess um den gewaltsamen Tod eines Taxifahrers im bergischen Wipperfürth schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen. Der 24-Jährige werde keine Aussage machen, sagte seine Verteidigerin am Freitag vor dem Kölner Landgericht. Der Mann ist wegen Mordes angeklagt. Er soll den 63 Jahre alten Taxifahrer 2015 erstochen haben, weil er den Fahrpreis nicht zahlen konnte.

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Köln

, 09.03.2018

Das Landgericht hatte den Angeklagten bereits 2016 wegen Totschlags zu elf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil jedoch auf. Nach Ansicht des BGH gibt es durchaus Anhaltspunkte, die für eine Verurteilung wegen Mordes sprechen. Nun muss eine andere Kammer des Landgerichts den Fall erneut aufrollen.

Laut Anklage handelte der Mann im Zustand verminderter Schuldfähigkeit. Deshalb könne seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommen, sagte der Staatsanwalt.