Temperatursturz: Jetzt kommt der Winter

Am Wochenende wird‘s kalt

Nach Tagen mit fast frühlingshaftem Wetter steht NRW ein Temperatursturz bevor. Am Wochenende sinken die Temperaturen auf 5 bis 8 Grad, sogar Schnee ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) möglich.

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Offenbach

, 23.11.2017, 20:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gerade war noch Herbst, jetzt kommt der Winter.

Gerade war noch Herbst, jetzt kommt der Winter. © picture alliance / dpa

Nach Tagen mit fast frühlingshaftem Wetter steht Deutschland ein Temperatursturz bevor. Für das kommende Wochenende erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutschlandweit nur noch Höchstwerte zwischen fünf und acht Grad. Vor allem in der Nacht zum Montag wird es mit bis zu minus vier Grad richtig frostig.

In Nordrhein-Westfalen setzt der Temperatursturz in der Nacht zum Samstag ein. Die Temperaturen sinken bis auf 3 Grad im Münsterland, im Ruhrgebiet bleibt es wärmer. Hier sind noch bis zu 6 Grad möglich.

Sogar Schnee ist möglich

Am Samstag könnte es dann den ersten Schnee des Winters geben. Auch einzelne Gewitter seien nicht ausgeschlossen, so der DWD. Vor allem in der Nacht könne es zudem glatt werden. Die Vorhersage für den Sonntag ist ähnlich: Schnee, Glätte, Kälte.

Nach Angaben des DWD bleiben die Temperaturen bis auf Weiteres niedrig. Für die kommenden zwei Wochen sagt der Wetterdienst Temperaturen zwischen -1 und maximal 6 Grad voraus.

„Martinssommer“ dauert nie lange

Am Donnerstag lockten noch Sonnenschein und milde Temperaturen die Menschen ins Freie. Der DWD erwartete im Südwesten Temperaturen von bis zu 20 Grad. „Das ist schon ungewöhnlich, kommt aber immer wieder vor“, sagte ein DWD-Meteorologe. So wurden vor einem Jahr am 18. November im Alpenvorland 22 Grad gemessen. Am 6. November 1997 stieg in Rosenheim in Oberbayern das Thermometer bei kräftigen Alpenföhn sogar auf einen Rekordwert von 25,9 Grad.

Im Volksmund - vor allem in Süddeutschland und der Schweiz - wird diese typische Schönwetterperiode Mitte November als „Martinssommer“ bezeichnet. Doch der Volksmund sagt auch: Der Martinssommer dauert nicht lange, danach komm der Winter. So auch in diesem Jahr.

dpa/thü